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Deutsch lernen

Wer in Deutschland Erfolg haben will, braucht gute Deutschkenntnisse. Darum gibt es in Ulm viele verschiedene Sprachangebote für Geflüchtete. Integrationskurse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge stehen ebenso offen wie weiterführende Sprachkurse und Einstiegsangebote an der Unterkunft.

Die Stadt Ulm bezuschusst - unterstützt durch eine Förderung des Landes Baden-Württemberg - die Teilnahme an Integrations- und weiterführenden Deutschkursen für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Inhaberinnen und Inhaber der Ulmer Lobbycard.

Die Flüchtlingssozialarbeit das Integrationsmanagement und die Kontaktstelle Migration beraten, welches Sprachangebot am besten passt.

Download Kontaktdaten Flüchtlingssozialarbeit und Integrationsmanagement
https://www.ulm.de/leben-in-ulm/chancengerechtigkeit-und-vielfalt/geflüchtete-in-ulm/beratung

Link Kontaktstelle Migration
https://www.ulm.de/leben-in-ulm/chancengerechtigkeit-und-vielfalt/kontaktstelle-migration-beratung-zu-deutschkursen

Jeder Flüchtling in Ulm kann einen Integrationssprachkurs, weiterführende oder berufsbezogene Sprachkurse besuchen, an niedrigschwelligen Kursen und vielfältigen ehrenamtlichen Angeboten teilnehmen oder mit individueller Begleitung das Gelernte anwenden und vertiefen.

Die Stadt Ulm bietet für neu zugezogene Flüchtlinge in regelmäßigen Abständen eine Erhebung des individuellen Sprachniveaus an. Ausgehend davon vermittelt die Kontaktstelle Migration den Flüchtlingen schnellstmöglich passende Kurse bei anerkannten Trägern. Auf Wunsch kann die Einstufung auch beim Sprachkursträger direkt erfolgen.

Nach dem Integrationskurs zum Sprachniveau B1 vermitteln die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter für den Berufseinstieg in eine Vielzahl unterschiedlicher Kurse und Programme, die von weiterführenden Sprachkursen zu den Sprachniveaus B2 aufwärts über berufsbezogenes Deutsch und Fachsprache bis hin zu berufsorientierenden Kurse mit Deutschunterricht (idR ohne eigenes Sprachzertifikat) reichen.


Bitte beachten Sie:

  • Einige der Maßnahmen gelten nur für anerkannte Flüchtlinge, AsylbewerberInnen aus Syrien, Iran, Irak, Eritrea und Somalia und Geduldete nach § 60 Abs.2 S.3 AufhG. Diese Maßnahmen werden in der Regel direkt über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert. Die Zulassung beim BAMF kann selber, mit Unterstützung des Flüchtlingssozialdienstes oder der Kontaktstelle Migration beantragt werden. Die Berechtigung zur Teilnahme an berufsbezogenen Sprachkursen wird von der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter erteilt.
  • Die Stadt Ulm bezuschusst für alle anderen Geflüchteten über die städtischen Sprachförderrichtlinien die Teilnahme an Integrations- und weiterführenden Sprachkursen, z.T. gegen einen Eigenanteil. Wer von der Stadt Ulm gefördert wird, beantragt einen Berechtigungsschein bei der Stadt Ulm/Kontaktstelle Migration, der vor Kursbeginn bei der Sprachschule vorzulegen ist.

Für die Wahl des richtigen Angebots kommt es auf eine gute individuelle Beratung an. Hier stehen die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter für ihre Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Weiterhin beraten die Kontaktstelle Migration bez. Integrationskursen und Förderung nach den städtischen Förderrichtlinien sowie die Flüchtlingssozialarbeit bzw. die Migrationsberatungsdienste.

Integrationskurse bestehen aus einem Deutsch-Sprachkurs (600 - 900 Stunden) sowie einem Orientierungskurs (100 Stunden), in dem historische, politische und gesellschaftliche Grundlagen zum Leben in Deutschland vermittelt werden. Nach 6 Modulen à 100 Std. folgt die Prüfung zum Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, der eine Alltagskommunikation ermöglicht, anschließend  folgen 100 Stunden Orientierungskurs mit Prüfung. Wer beide Prüfungen besteht, hat den Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen. Dies ist i.d.R. Voraussetzung, um später eine unbefristete Niederlassungserlaubnis oder die Einbürgerung zu beantragen. Neben allgemeinen Integrationskursen gibt es Kursangebote für spezielle Zielgruppen mit  900 Stunden Deutsch, z.B. Alphabetisierung, Frauen, Eltern, Jugendliche, Schnell-Lernende usw. Teilweise gibt es eine Kinderbetreuung für Kinder bis 3 Jahre.
In Ulm gibt es verschiedene Sprachschulen für Integrationskurse (vgl. www.webgis.bamf.de). Die Kurse werden angeboten:

  • in Vollzeit, d.h. 5 Tage/Woche
  • in Teilzeit, d.h. 2 - 4 Tage/Woche
  • vormittags, nachmittags oder abends

Ein  Wechsel des Kursträgers ist jeweils zum Ende eines Moduls (100 Std.) möglich. Bitte lassen Sie sich vor Beginn eines Kurses in der Kontaktstelle Migration zur Wahl des individuell geeigneten Kurses beraten! Unter der Rubrik Downloads finden Sie ein PDF zur Sprachberatung der Kontaktstelle Migration.

Die Stadt Ulm bezuschusst - unterstützt durch eine Förderung des Landes Baden-Württemberg - die Teilnahme an Integrations- und weiterführenden Deutschkursen für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Inhaberinnen und Inhaber der Ulmer Lobbycard.