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Marktbericht

Häuser reihen sich auf beiden Seiten einer Straße dicht aneinander.

Der aus tatsächlichen Kaufvorgängen abgeleitete jährliche Marktbericht (auf Basis der Daten aus dem Vorjahr) dient als neutrale Orientierungs- und Entscheidungshilfe und sorgt damit für mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt. Grundlage der im Bericht aufbereiteten Daten ist die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in anonymisierter Form geführte Kaufpreissammlung in der alle Verkäufe von Grundstücke, Häusern, Eigentumswohnungen, ... gespeichert werden.

Mit der neuen Bezeichnung Immobilienmarktbericht erlangt der Bericht Einzug in das Internet und ist in Zukunft ausschließlich online abrufbar (s. rechts unter Downloads).

Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen in Ulm steigen weiter. Dieser Trend spiegelt sich auch im Immobilienmarktbericht, der jetzt vom Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in Ulm veröffentlicht wird.

Rund 1.050 notariell beurkundete Kaufverträge, die im vergangenen Jahr im Ulmer Stadtgebiet abgeschlossen wurden, wurden dem Gutachterausschuss zur Erfassung und Auswertung zugeleitet. Dies waren rund fünf Prozent weniger als im Jahr 2018. Insofern bedeutet dies einen kontinuierlichen Rückgang der Kaufvertragszahlen seit dem Jahr 2015 mit damals noch 1.450 Kaufvorgängen.

 

  • 3.680 Euro je Quadratmeter Wohnfläche inklusive Grund- und Boden wurden im Jahr 2019 im Durchschnitt für ein freistehendes Einfamilienhaus bezahlt (im Vorjahr 3.420 Euro). Somit kostete in Ulm ein freistehendes Einfamilienhaus rd. 748.000 Euro (Durchschnittspreis im Vorjahr 667.000 Euro). Innerhalb von zehn Jahren entspricht dies einer Steigerung von über 90 Prozent.
  • Für freistehende Wohnhäuser in den Ulmer Ortsteilen - bei einer nahezu gleich großen Grundstücksfläche (756 m²) und einer Wohnfläche von 158 m² - lag der Kaufpreis im Mittel bei 526.000 Euro (Durchschnittspreis im Vorjahr 465.000 Euro).
  • Ein gebrauchtes Reihenmittelhaus im Stadtkreis Ulm aus dem Jahr 1978 mit 204 m² Grundstücksfläche und 110 m² Wohnfläche kostete durchschnittlich 386.000 Euro (Durchschnittspreis im Vorjahr 369.000 Euro).
  • Neue Eigentumswohnungen haben einen Durchschnittspreis von rd. 4.930 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Eine durchschnittlich 88 m² große neue Eigentumswohnung
    inklusive eines Tiefgaragenstellplatzes kostete 460.000 Euro (ohne Nebenkosten).
  • Gebrauchte Eigentumswohnungen kosteten im Jahr 2019 im Mittel 3.170 Euro (Durchschnittspreis im Vorjahr 2.910 Euro).

Der Marktbericht (früher: Grundstücksmarktbericht; neu: Immobilienmarktbericht) erscheint jedes Jahr in neuer Auflage. Er wird vom städtischen "Gutachterausschusses für Grundstückswertermittlung" veröffentlicht. Dessen Aufgabe ist es, für Transparenz auf dem Grundstücksmarkt zu sorgen. Dafür veröffentlicht er neben den Bodenrichtwerten weitere Daten, die notwendig sind, um den Wert eines Grundstückes zu ermitteln. Als Grundlage dienen alle notariell beurkundeten Kaufverträge innerhalb des Stadtkreises Ulm. Sie werden in der Kaufpreissammlung erfasst und ausgewertet

Inhalt des Marktberichts

  • der Standort Ulm
  • der Gutachterausschuss und seine Geschäftsstelle
  • Grundstücksmarkt
  • wertrelevante Daten für bebaute Grundstücke
  • wertrelevante Daten für Wohnungs- und Teileigentum
  • wertrelevante Daten für unbebaute Grundstücke
  • Bodenrichtwerte
  • Anwendungsbeispiele
  • Gebührensatzung

Der Grundstücksmarktbericht - bis einschließlich 2019 -  kostet je 30 Euro bzw. im Set mit der Bodenrichtwertkarte 50 Euro. Sie können bei der Geschäftsstelle (siehe Kontakt) erworben werden.

Der Immobilienmarktbericht - ab 2020 - ist ausschließlich online abrufbar (s. rechts unter Downloads).

Unverbindliche Bodenrichtwertauskünfte sowie allgemeine Auskünfte können Sie telefonisch unter 0731/161-6270 anfordern.

Auf schriftlichen Antrag und gegen Gebühr erstattet der Gutachterausschuss Gutachten über den Verkehrswert für bebaute und unbebaute Grundstücke, Eigentumswohnungen sowie Rechten an Grundstücken.