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Ulmer Energieförderprogramm

Frau, welche eine Heizung bedient

© krefografie, www.stock.adobe.com

Hinweis: aktueller FÖRDERSTOPP

Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Fördermittel für 2021 leider erschöpft. Es können deshalb keine neuen Anträge mehr gestellt werden. Wir bitten um Verständnis.

Aktuell werden die Richtlinien überarbeitet. Ab 2022 können mit dem novellierten Energieförderprogramm wieder Anträge gestellt werden.

Zu Beginn der 1990er Jahre standen die Förderung von Solarenergie und Gebäudedämmung im Vordergrund. Im Laufe der Zeit wurden kontinuierlich Anpassungen vorgenommen, um den zeitgemäßen Ansprüchen für Ulm gerecht zu werden. Nachdem die Bundesprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Installation von Photovoltaikanlagen (PV) in der Breite förderten, wurde diese Technologie durch das Ulmer Förderprogramm nach 20 Jahren nur noch bei der gebäudeintegrierten PV gefördert. Dennoch bieten Dachflächen, einsehbar im städtischen Solardachkataster, ein großes Potential zur regenerativen Stromerzeugung in der Stadt. Aufgrund dessen wurde im Sommer 2020 sowohl eine PV-Pflicht auf privaten Neubauten beschlossen, als auch die Förderung von PV Anlagen im Bestand wieder in das Energieförderprogramm aufgenommen.

Um im Bereich Wärme die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren, wird besonders die Umstellung von Ölheizkesseln zu Anschlüssen an das Fernwärmenetz gefördert. Die Emissionen des Wärmebezugs über Fernwärme verglichen mit einem Ölkessel sind mehr als vierfach geringer. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von knapp fünf Tonnen CO2 bei einem Einfamilienhaus mit einem jährlichen Endwärmebedarf von 20.000 kWh. Diese Unterstützungen sind wichtige Bausteine zur Einhaltung der Klimaschutzziele.

Um sich in der Vielzahl von Förderungen zurecht zu finden, die auf Landes- und Bundesebene angeboten werden, bietet sich die Nutzung einer Förderdatenbank an: EnergieeffizienzExperten für Förderprogramme des Bundes, der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, oder direkt auf der Seite der Fördermittelgeber, dem Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, der L-Bank. Insbesondere wird auf die Landesförderung Förderung netzdienlicher Photovoltaik-Batteriespeicher hingewiesen, bei welcher die Neuinstallation einer Photovoltaikanlage erforderlich ist und mit städtischen Förderungen kombiniert werden kann. Umfassende Informationen finden sich auch auf der Seite Zukunft Altbau der Klimaschutz und Energieagentur Baden-Württemberg.