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Zukunftsforum 2025 - Kultur | Wandel | Zukunft

ein Rückblick auf die zweitägigen Tagung

Titel der Veranstaltung Kultur, Wandel, Zukunft auf grünem Hintergrund

© Stadt Ulm Kulturabteilung

Mit dem Zukunftsforum eröffnet die Kulturabteilung bis 2026 einmal im Jahr einen Raum für übergeordnete, gesellschaftlich prägende Fragestellungen und Diskurse im Kulturbereich und bietet die Gelegenheit diese gemeinsam zu reflektieren, zu diskutieren und sich kollektiv in einem Themenfeld fortzubilden.

Die diesjährige Tagung fand am 16. und 17. Oktober 2025 unter dem Motto „Handeln statt Hoffen – Nachhaltigkeit in der Kultur gemeinsam gestalten“ in der Pionier-Kaserne Ulm (Basteistraße 46, 89073 Ulm) statt.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie es gelingt, vom Wissen ins Handeln zu kommen: Welche Stärke hat die Kultur – und welche konkreten Hebel gibt es für einen positiven „Handabdruck“?
Der Fokus lag auf Praxiswissen, Strategien und Workshops, unter anderem zu folgenden Themen:

  • Kreislaufwirtschaft und Managementsysteme für den Kulturbetrieb
  • Konzepte des ökologischen Fußabdrucks und des positiven Handabdrucks
  • Nachhaltigkeitskommunikation
  • Inspiration durch Good-Practice-Beispiele
  • Diskussion, Austausch und Vernetzung

Viele Teilnehmende aus den Bereichen Kultur, Eventmanagement und Nachhaltigkeit nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Wissen zu teilen und Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Die Gespräche waren offen, konstruktiv und geprägt von der gemeinsamen Überzeugung, dass Kultur ein kraftvoller Motor für Wandel sein kann.
Das Zukunftsforum 2025 hat gezeigt, dass Interesse und Bereitschaft vorhanden ist, nachhaltiges Handeln in der Kultur aktiv zu gestalten und zu verankern.
Mit vielen Ideen, neuen Verbindungen und frischem Mut blicken die Beteiligten nun auf die nächsten Schritte – hin zu einer noch nachhaltigeren Ulmer Kulturlandschaft.

Im folgenden stellen wir Ihnen die Referentinnen und Referenten unserer Tagung vor:


Mann mit Brille

© Achim Könneke

Achim Könneke begleitet als systemischer Organisationsberater und Kulturexperte mit seiner aka kulturberatung Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kommunen, Verbände und Stiftungen bei Prozessen der strategischen Entwicklungsplanung, Transformation und Organisationsentwicklung. Er studierte Bildende Kunst, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie, arbeitete als Kurator, Kunstkritiker und Kulturredakteur, leitete eine Kunstschule und diverse Festivals sowie zehn Jahre das Hamburger Programm „Kunst im öffentlichen Raum“ und die Ausstellungshalle k3 auf Kampnagel. Nach Zwischenstopp als stellv. Kulturamtsleiter in Stuttgart war er 15 Jahre Direktor des Kulturamts Freiburg und zuletzt sechs Jahre als berufsmäßiger Stadtrat Kulturreferent in Würzburg. Seit vielen Jahren engagiert er sich im Bundesvorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft KuPoGe und führte bis 2024 als 1. Vorsitzender den Verein „Stadtkultur – Netzwerk bayerischer Städte e. V.“

Das Programm des Zukunfsforums gestaltet er mit einem Impulsvortrag und einem Workshop:

Freitag, 17.10.2025, 9.15 Uhr, Impulsvortrag Nr. 4
Banden bilden! Das Würzburger Bündnis KlimaKultur

Freitag, 17.10.2025, 11.30-13.30 Uhr, Workshop 11
Wer wollen wir gewesen sein?
Oder:  Wie steigern wir unsere gesellschaftliche Relevanz vor Ort?
Im Workshop werden wir die besondere gesellschaftliche Wirkungsmacht des Kulturbereichs reflektieren und die für unsere jeweiligen Arbeitskontexte wichtigen Leitprinzipien nachhaltiger Transformation diskutieren. Ganz konkret wollen wir am Beispiel von Einrichtungen aus dem Teilnehmerkreis überlegen, mit welchen Partner*innen wir unsere positive Wirkungsmacht strategisch ausweiten könnten und für wen wir wiederum potenziell wertvolle Partner*innen sein könnten. Nicht zuletzt wollen wir Ideen dazu sammeln, wie Förderstrukturen seitens der Stadt und/oder anderer Stellen weiterentwickelt werden könnten, um unser Engagement motivierend und zielgerichtet zu stützen.  

Carina Spieß arbeitet als Referentin im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung bei der NGO Germanwatch e.V. Mit ihrem wissenschaftlichen Hintergrund in der Medien-, Kommunikations- und Kulturwissenschaft setzt sie sich dafür ein, Nachhaltigkeit für diverse Zielgruppen greifbar zu machen und zu zukunftsgerichtetem Engagement zu ermutigen. Dabei nutzt sie vor allem das Konzept desnachhaltigen Handabdrucks.

Folgende Workshops werden von ihr angeleitet:

Workshop 7 (Donnerstag, 16.10.2025, 15.15 - 17.00 Uhr)
Der ökologische Fußabdruck: kleine Anpassungen mit großer Wirkung.

Ein interaktiver Mix aus Input, Selbstreflexion und Praxisbeispielen.
Wir alle hinterlassen Spuren – ob beim Essen, Reisen, Wohnen oder Konsumieren. In diesem Workshop lernen wir den ökologischen Fußabdruck als Messinstrument kennen und entdecken, wie alltägliche Entscheidungen Umwelt und Klima beeinflussen. Gemeinsam analysieren wir unseren persönlichen Fußabdruck, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln alltagstaugliche Ideen für Veränderungen, die nicht nur leicht umsetzbar sind, sondern auch große Wirkung entfalten. Ein interaktiver Mix aus Input, Selbstreflexion und Praxisbeispielen.

Workshop 8 (Freitag, 17.10.2025, 11.30 - 13.00 Uhr):
Der nachhaltige Handabdruck: Wie können wir uns wirklich wirksam für eine zukunftsfähige Stadt einsetzen?

Nachhaltigkeit endet nicht an der Haustür – sie beginnt dort, wo wir gemeinsam Strukturen verändern. In diesem Workshop lernen wir das Konzept des „nachhaltigen Handabdrucks“ kennen: den positiven Einfluss, den wir durch gesellschaftliches Engagement, gemeinschaftliche Projekte und strukturelle Veränderungen entfalten können. Anhand inspirierender Beispiele entwickeln wir eigene Ideen, wie wir unsere Stadt nachhaltiger, gerechter und zukunftsfähiger gestalten können. Der Fokus liegt auf der Erfahrung eigener Wirksamkeit: Was können wir konkret tun, um bleibende Veränderungen anzustoßen.

Außerdem werden wir sie in einem Impulsvortrag am Freitagvormittag hören.

Portraitbild

© studioline / Ralf Weiß

Der Kultur- und Wirtschaftswissenschaftler ist Vorsitzender des Netzwerks Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (2N2K Deutschland e.V.) und Geschäftsführer des wissenschaftlichen Büros für Innovation und Wandel REFLEXIVO. Er war Büroleiter einer führenden Nachhaltigkeitsagentur und Fachgebietsleiter für das Umweltinnovationsprogramm der Bundesregierung beim Umweltbundesamt. Ralf Weiß ist Initiator des bundesweiten Klimaprogramms Culture4Climate und Mitherausgeber des Jahrbuchs für Kulturpolitik „Kultur der Nachhaltigkeit“.

Das Programm des Zukunfsforums gestaltet er mit einer Keynote und einem Workshop:

Donnerstag, 16.10.2025, 09:30 - 10:30 Uhr, Keynote
Pyramiden und Eisberge, Fünf Thesen, warum Nachhaltigkeit mehr Kultur braucht
Wer im Jahr 2025 die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz besucht, kann dort auch den Geburtsort von Hans Carl von Carlowitz besuchen, auf den der forstwirtschaftliche Nachhaltigkeitsbegriff zurückgeht. Dass im heutigen Nachhaltigkeitsverständnis die Kultur und der Kulturbereich lange keine Rolle spielten und erst seit einigen Jahren eine kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit entdeckt wird, lässt sich entweder als Nachhaltigkeitslücke in der Kultur oder als kulturelle Lücke in der Nachhaltigkeit beschreiben. Während die  Nachhaltigkeitslücke sich in zugespitzten Schlagzeilen wie „Umweltsünder Museum“ oder „Warum Pop ein Klimakiller ist“ ausdrückte, erzeugen Hinweise auf eine „Imaginationskrise“ und den Bedarf nach einer „Hoffnungs-Bilanz“ noch wenig Aufmerksamkeit für die kulturelle Lücke. Braucht die Nachhaltigkeit die Kultur möglicherweise viel dringender als der Kulturbereich mehr Nachhaltigkeit?

Donnerstag, 16.10.2025, 11:30 - 13:15 Uhr, Workshop 3
Leitbild und Leitziele - Was sind gute Nachhaltigkeitsziele von Kultureinrichtungen?

Wenn Kultureinrichtungen Förderanträge stellen, kann es vorkommen, dass sie darin auch ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten darstellen sollen. In Baden-Württemberg wird von öffentlichen Kultureinrichtungen erwartet, dass sie eine Nachhaltigkeitsstrategie haben. Während die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele keine ausdrücklichen Kulturziele formulieren, tragen viele Aktivitäten in Kultureinrichtungen primär zu ökologischen Nachhaltigkeitszielen oder Klimazielen bei. Welche Nachhaltigkeitsziele sind für Klima- und Nachhaltigkeits-AGs und für Leiter*innen von Kultureinrichtungen besonders wichtig? Im Workshop setzen sich die Teilnehmenden anhand der fünf Leitziele der Nachhaltigkeitsdeklaration für den Kulturbereich damit auseinander, welche Ziele in ihren Einrichtungen bereits eine Rolle spielen und welche künftigen Ziele für sie relevant und realistisch sind.


Portraitbild

© Franziska Rieger

Franziska Rieger begleitet bei der Green Culture Anlaufstelle (GCA) Kulturschaffende in Fragen der Kreislaufwirtschaft. Mit analytischem Blick und kreativer Praxisnähe unterstützt sie Organisationen dabei, Ressourcen effizienter zu nutzen und Nachhaltigkeit systematisch zu verankern. Zuvor leitete sie das Jugendkulturzentrum Mitte und kuratierte Programme beim Kulturkreis der deutschen Wirtschaft.

GCA unterstützt die Kultur-, Kreativ-, und Medienbranche auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit, indem sie beraten, vernetzen und branchenspezifisches Wissenzur ökologischen Transformation vermitteln.

Das Programm des Zukunfsforums gestaltet sie mit einem Workshop:

Donnerstag 16.10.2025, 11.30-13.15 Uhr, Workshop 1:
Zirkuläre Zukunft - Ein Workshop zur Kreislaufwirtschaft in der Kultur - Strategien, Tools und Best Practice

Wir verbrauchen mehr Ressourcen, als unser Planet bereitstellen kann. Ein möglicher Ausweg: die Kreislaufwirtschaft. Sie zielt darauf ab, Materialien länger im Umlauf zu halten und Abfall zu vermeiden. In diesem praxisorientierten Workshop starten wir mit einer kompakten Einführung in zentrale Begriffe und Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Anschließend wird es konkret: Mit Hilfe der 10-stufigen R-Leiter – von Refuse bis Recycle – entwickeln wir gemeinsam Ansätze, wie sich Materialkreisläufe im eigenen Kulturbetrieb schließen lassen und werfen einen Blick auf Best-Practice-Beispiele.

Portraitbild

© Lea Brückner

Lea Brückner ist eine deutsch-tschechische Geigerin, Moderatorin und Klimabotschafterin aus Düsseldorf. Sie studierte Violine an der Folkwang Universität der Künste in Essen sowie Kultur- und Medienmanagement. Als vielseitige Musikerin tritt sie europaweit auf, bringt Klassik in einer neuen Stilistik auf die Bühne, die von Bach bis Stefan Grapelli von vielen Stilen beeinflusst wird, und engagiert sich mit ihrer Initiative "Music for our Planet" für mehr Nachhaltigkeit in der Kulturszene. 

Das Programm des Zukunfsforums gestaltet sie mit einem Impulsvortrag und einem Workshop:

Freitag 17.10.2025, 9.15 Uhr, Impulsvortrag Nr. 2
Wie kann ein Konzerthaus nachhaltiger werden am Beispiel der Tonhalle Düsseldorf

Freitag 17.10.2025, 11.30-13.30 Uhr, Workshop 9
Offensiv kommunizieren = „Öko“ Image und Publikumsverlust?
Als Moderatorin der mit dem OPUS Klassik 2024 in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichneten Green Mondays war die Geigerin und Klimabotschafterin Lea Brückner teil eines großen Transformationsprozesses an einem etablierten Haus, nämlich der Tonhalle Düsseldorf.
Der Klimawandel ist ein globales Problem, das uns alle betrifft – und das wir nur gemeinsam als Gemeinschaft bewältigen können. Kultur kann dabei eine zentrale Rolle spielen und das Publikum im Streben nach einer „grüneren“ Zukunft vereinen.
Im Workshop wird es daher um die Fragen gehen: Wie kann ein Konzerthaus nachhaltiger werden? Wie kann ein Konzerthaus, Theater oder Künstler*in offensiv Nachhaltigkeit umsetzen ohne Publikum zu verlieren? Verliert man überhaupt Publikum und Abonnenten, wenn man Nachhaltigkeit aktiv lebt? Und wie kommuniziert man dieses Thema authentisch genug, um eine Vorbildrolle einzunehmen und das Publikum davon zu überzeugen?
Durch die Vorstellung von Vorbildern, Gespräche über realistische Möglichkeiten, die Untersuchung von Unternehmensstrukturen, die das Ziel „klimaneutral“ in den Betrieb integrieren sowie durch die Auseinandersetzung mit Ängsten und Risiken, mit denen sich der klassische Musiksektor im Wandel konfrontiert sieht, soll diese Veranstaltung einen neuen kulturellen Denkansatz bieten.

Portraitbild

© Lucas Zimmermann

Lucas Zimmermann ist Experte für Umweltmanagementsysteme und Nachhaltigkeitsreporting. Bei der Green Culture Anlaufstelle (GCA) berät er Kultureinrichtungen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele systematisch zu verankern – mit Praxisnähe, Prozesskenntnis und dem Blick fürs Wesentliche. Vor seinem Wechsel zur Anlaufstelle begleitete er an der Oper Leipzig die Einführung der ISO 20121 und verbindet seither Kulturpraxis, Lehre und Strategie mit wirksamen Managementansätzen.

GCA unterstützt die Kultur-, Kreativ-, und Medienbranche auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit, indem sie beraten, vernetzen und branchenspezifisches Wissen zur ökologischen Transformation vermitteln.

Das Programm des Zukunfsforums gestaltet er mit einem Workshop:

Donnerstag 16.10.2025, 11.30-13.15 Uhr. Workshop 2
Verankern, was bleibt - Ein Workshop zur Orientierung zwischen Umweltmanagementsystemen, -ansätzen und Reportingstandarts

In diesem Workshop reflektieren die Teilnehmenden, welcher systematische Nachhaltigkeitsrahmen am besten zu den Zielen, Strukturen und Ressourcen ihrer Organisation passt. Nach einem theoretischen Input zur Unterscheidung der Konzepte folgt eine interaktive Selbstverortung: Die Teilnehmenden analysieren ihre Ausgangslage, vergleichen verschiedene Konzepte und erhalten praxisnahe Orientierung für mögliche nächste Schritte in der eigenen Einrichtung.

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© Mona Rieken

Mona Rieken arbeitete als Dramaturgin an verschiedenen Theatern und ist Transformationsmanagerin für nachhaltige Kultur (IHK). Als Nachhaltigkeitsberaterin arbeitete sie u. a. für das NRW KULTURsekretariat, die Green Culture Anlaufstelle, das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin und entwickelte gemeinsam mit Jasmine Klewinghaus für die Stiftung Niedersachsen eine Nachhaltigkeitscheckliste für die Kulturförderung. Sie ist Head Coach für die Transformationsmanager:innen-Weiterbildung des Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit und seit der Spielzeit 24/25 als Nachhaltigkeitsmanagerin am Theater Dortmund. Im Netzwerk Performing for Future schrieb sie u. a. am „ManifÖST – Manifest für die ökologisch-soziale Transformation der darstellenden Künste“ mit.

Das Programm des Zukunftsforums gestaltet sie mit einem Impulsvortrag und Workshop:

Freitag, 17.10.2025, 9.15 Uhr, Impulsvortrag Nr. 3
Transformation ist Teamsport: Für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen sind starke Netzwerke eine große Hilfe

Freitag, 17.10.2025, 11.30-13.30 Uhr, Workshop 10:
Transformation im Teamsport; Wie schaffen wir Strukturen für gelungene Zusammenarbeit?
Wo kann die Kulturszene in Ulm kooperieren und gemeinsam vorangehen? Und wie geht das mit Spaß statt Stress?
Transformation ist Teamsport: Für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen sind starke Netzwerke eine große Hilfe. Wie diese gelingen und die Unterstützung untereinander Hoffnung und Resilienz in Krisenzeiten stärkt, zeigt Mona Rieken anhand des freien Netzwerks Performing for Future und der Initiative Green Culture Dortmund. Denn: gemeinsam kommt man schneller vom Wissen zum Handeln. Im Workshop geht es vertieft um die Frage: Wie schaffen wir Strukturen für gelungene Zusammenarbeit? Wo kann die Kulturszene in Ulm kooperieren und gemeinsam vorangehen? Und wie geht das mit Spaß statt Stress?


Portraitbild

© Falk Weiß

Kommunikatorin, Nachhaltigkeitsmanagerin und Mediatorin Petra Ronzani hat Asienmanagement (BA) und Arts Management (MA) in Stuttgart, Peking und Newcastle upon Tyne studiert und für mehr als 15 Jahre als Führungskraft in Kunst, Kultur und Architektur Transformationsprozesse gesteuert, Teams aufgebaut und geführt. Ihr Schwerpunkt lag und liegt auf Vermittlung im übergeordneten Sinn – zwischen Menschen, Hierarchien, zwischen dem Heute und dem Morgen. Nach fast 20 Jahren Festanstellung /Leitungsfunktion in Institutionen wie Haus der Kunst München, Bayerische Staatsoper, Münchner Kammerspiele und der Berliner Volksbühne hat sie 2021 die Detektei Ronzani gegründet und berät mit einem Team an Expert:innen Institutionen und Unternehmen in Transformationsprozessen.

Das Programm des Zukunfsforums gestaltet sie mit einem Workshop:

Donnerstag 16.10.2025, 11.30-13.15 Uhr, Workshop 4
Kommunikation als Schlüssel zur Nachhaltigkeit - Wie nehme ich mein Team mit, stärke Engagement und gehe konstruktiv mit Widerständen um?

Die Veränderung hin zu mehr Nachhaltigkeit ist ein komplexer, oft emotionaler Prozess – und selten frei von Widerständen. In diesem interaktiven Workshop erfahren Sie, wie Sie mit gezielter interner Kommunikation ein tragfähiges Fundament für Veränderung schaffen. Sie lernen, wie Sie Ihre Mitarbeiter*innen aktiv einbinden, die Motivation im Team stärken und Nachhaltigkeit langfristig im Alltag Ihrer Institution verankern. Mit praxisnahen Methoden, die Beteiligung ermöglichen und Wandel erlebbar machen.

Portraitbild

© Petra Schmitz

btf

Petra Schmitz leitet das Agenda-Büro der Stadt Ulm. Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umweltthemen liegen ihr schon immer sehr am Herzen. Beruflich will sie Menschen zu eigenem Tun und guten Entscheidungen im Sinn einer nachhaltigen Entwicklung motivieren. Privat versucht sie vieles davon selbst umzusetzen.

Das Programm des Zukunfsforums gestaltet sie mit einem Workshop:

Donnerstag 16.10.2025, 15.15-17.15 Uhr, Workshop 6:
Vergrößere deinen ökologischen Handabdruck!

Wir alle hinterlassen auf der Erde einen ökologischen Fußabdruck, der durch Ressourcen- und Flächenverbräuche, Treibhausgasemissionen, Abfälle u.a. erzeugt wird. Der Fußabdruck ist eng mit unserem Lebensstil verbunden und lässt sich durch die Veränderung von Gewohnheiten und Verhalten reduzieren. Er symbolisiert unsere negativen Auswirkungen auf die Umwelt und den Planeten.
Gleichzeitig können wir dem Fußabdruck unseren ökologischen Handabdruck entgegensetzen: er ergibt sich durch nachhaltiges Verhalten, positive Einwirkung auf unser Umfeld und sinnvolle Entscheidungen. So vergrößern zum Beispiel Energiesparmaßnahmen im Haushalt, der Verzicht aufs Auto oder die Unterstützung einer lokalen Klimaschutzinitiative den ökologischen Handabdruck.
Gemeinsam Schauen wir zunächst auf unseren ökologischen Fußabdruck und erarbeiten uns dann individuelle Maßnahmen zur Vergrößerung des ökologischen Handabdrucks.


Portraitbild

© 2013 Martina Leiacker

Wolfgang Röhr ist 1. Vorstand im Kunstverein Ulm e.V., CEO des Marketing Clubs Ulm/Neu-Ulm e.V. und Partner im Verband Beratender Unternehmer. Beruflich ist er als Senior Consultant bei der Consulting Xpert Group beschäftigt, deren Schwerpunkte auf der B2B-Beratung und der Vereins-/Verbandsberatung in Themen wie z.B. Nachhaltigkeit und Marketing liegt.

Das Programm des Zukunfsforums gestaltet er mit einem Workshop:

Donnerstag 16.10.2025, 15.15-17.00 Uhr, Workshop 5:
Nachhaltigkeit in Vereinen/Verbänden - Theorie und Praxis

1. Teil: Theoretische Einführung in das Thema Nachhaltigkeit 
Die kurze Einführung in das Thema umfasst:
- Definition der Nachhaltigkeit / Bereiche der Nachhaltigkeit
- Nachhaltigkeitsinitiativen und die aktuelle Gesetzeslage
- Nachhaltigkeitsorganisationen
- Nachhaltigkeitszertifikate
- Relevanz und Vorteile der Nachhaltigkeit
2. Teil (Schwerpunkt): Umsetzung der Nachhaltigkeit in der Praxis anhand verschiedener Handlungsfelder und praxisbezogener Beispiele
Hier steht die Umsetzung der Nachhaltigkeit in der Praxis im Mittelpunkt. Anhand verschiedener Handlungsfelder und praxisbezogener Beispiele werden zusammen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet. Der Bereich „nachhaltige Veranstaltungen“ findet dabei besonderen Raum.
Zum Schluss wird ein 3-Stufen-Plan zur Umsetzung und Einführung der Nachhaltigkeit vorgestellt.
Der Workshop beinhaltet Theorie und zahlreiche Praxistipps, Links und Empfehlungen, anhand derer alleTeilnehmenden mit der Umsetzung der Nachhaltigkeit in der eigenen Organisation sofort beginnen können.