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Kulturagent der Stadt Ulm

Kinder lassen Papierflieger über die Donau gleiten

Aufgrund demografischer Prozesse und gesellschaftlicher Entwicklungen wie beispielsweise des Wandels der sinnlichen Wahrnehmung hin zur Digitalisierung und der gestiegene Bedarf an Ganztagesbetreuungsplätzen war die Einrichtung einer koordinierenden Schnittstelle für kulturvermittelnde Angebote im Bereich der frühkindlichen und schulischen Kulturellen Bildung unabdingbar. Die Arbeit des Kulturagenten der Stadt Ulm baut auf den Erfahrungen des bundesweiten Programms "Kulturagenten für kreative Schulen" in Baden-Württemberg von 2011 bis 2019 auf. Seit Anfang 2020 ist Karl Philipp Engelland Kulturagent der Stadt Ulm. Ziel ist die Verankerung von Kunst und Kultur als festen Bestandteil des Alltags von möglichst vielen Ulmer Schülerinnen und Schülern – den künftigen Akteurinnen und Akteuren einer kulturinteressierten Öffentlichkeit.

Zu den Aufgaben des Kulturagenten zählt die Beratung und Prozessbegleitung von Schulen und Kitas sowie der Auf- und Ausbau von Netzwerken und bedarfsorientierten Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen und Kulturschaffenden. Inzwischen hat sich das Tätigkeitsfeld des Kulturagenten auf die Quartiere Ulms ausgedehnt, wie das Kooperationsprojekt mit der mobilen Jugendarbeit am Eselsberg zeigt. Ziel ist, die Wirkungsmacht der Ulmer Bildungslandschaft in den öffentlichen Raum von Wohnquartieren durch aktive Teilhabe an Projekten vor Ort auszuweiten. Kulturvermittlung baut Brücken zwischen Kunst bzw. Kultur, freien Kulturschaffenden, Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsbetrieben und der Bürgerschaft etc. zum Wohle der Stadtgesellschaft und ihrer Bürger*innen. So können neue Zielgruppen erschlossen, Selbstwirksamkeitserfahrung gefördert und Demokratisierungsprozesse angestoßen werden.