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Der Zarewitsch

Russisch-neurotische Operette in drei Akten von Franz Lehár Libretto von Bela Jenbach und Heinz Reichert Bearbeitung für die Bürgerbühne Musiktheater

Theater Ulm

© Theater Ulm / Kerstin SchomburgTheater Ulm / Kerstin Schomburg

Was bedeuten schon Gefühle, wenn es um die Zukunft eines Imperiums geht? Und dann auch noch der Gefühlshaushalt eines heftig pubertierenden Jugendlichen, der mit allem Zwischenmenschlichen überfordert scheint und dessen Vaterland sicher nicht Platz auf seiner persönlichen Prioritätenliste belegt? Der Zarensohn Aljoscha bereitet dem Hof Kopfzerbrechen: Er lebt zurückgezogen in seinen Gemächern und will von Frauen nichts wissen. Äußerst suspekt – und in den Augen der intriganten Großfürstin inakzeptabel. Gewieft schiebt man dem Zarewitsch einen jungen Tänzer unter, an dem er Gefallen zu haben scheint. Doch als die Hüllen fallen, entpuppt sich der Tänzer als kostümierte Tänzerin. Das emotionale Chaos nimmt seinen operettigen Lauf ...

Die Bürgerbühne Musiktheater wagt mit Franz Lehárs 1927 uraufgeführter Operette eine Gratwanderung zwischen augenzwinkernder Melancholie und absurd-komischen Situationen. Hoffentlich bleibt beim berühmten »Wolgalied« kein Auge trocken, wenn sich Lachtränen mit jenen der Rührung mischen. zur Webseite