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Mikromysterium - in den Fenstern des Stadthauses Richtung Hirschstrasse

Eine ansteckende Ausstellung von Katharina Krenkel

Mikromysterium - in den Fenstern des Stadthauses Richtung Hirschstrasse

© Katharina Krenkel

Im MIKROMYSTERIUM, dem rätselhaften Universum der Mikroorganismen, schweben, überlebensgroß, in ständiger zarter Bewegung Viren und Bakterien als gehäkelte, textile Kunstobjekte.
Ansteckend wirken die Schönheit dieses mikroskopischen Lebens und die Angst vor Infektion. Voyeuristisch und aus sicherem Abstand wird das pandemische Panoptikum von Corona, Influenza, Röteln, HPV, Pest, Schweinegrippe, Cholera, Malaria, Masern, Ebola, Diphterie, Typhus, Mumps, Hepatitis, Meningitis, Tollwut, Norovirus, Tetanus, Windpocken, Spanischer Grippe, Syphilis, HIV, Tripper und Tuberkulose mit Schaudern betrachtet.

Wie umgehen mit Ansteckungsgefahren und Informationsflut? Welche Perspektiven einnehmen im unendlichen Raum der Ungewissheit? Es ist Zeit für respektvolle und versöhnliche Einsichten und mutige Blicke: Die Poesie und Vielfalt der flauschig, kratzigen, knallbunten Natur in Garn versprechen Heilung und zeigen auch, dass es noch wesentlich mehr Erreger gibt als diesen Einen. In dieser „infektiösen Ausstellung“ (Katharina Krenkel) werden beängstigende Krankheitserreger auf eine künstlerische Ebene gehoben und dadurch aus einer anderen Perspektive betrachtet.

Idee und Konzeption:
Katharina Krenkel und Christine Bargstedt

Soft Sculptures:
Katharina Krenkel

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