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Das deutsche Grundgesetz wird 75 Jahre alt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Ulm sowie von "Jugend aktiv" präsentieren in der Fußgängerzone kleine Bücher mit dem Grundgesetz.

© Elisabeth Hahn

Oberbürgermeister Ansbacher (im Anzug) verteilte in der Fußgängerzone zusammen mit städtischen und ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern das Grundgesetz.

Am 24. Mai 1949 trat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Es enthält die wichtigsten Regeln für das Zusammenleben in unserem Staat. Anlässlich des Jubiläums verschenkte Oberbürgermeister Martin Ansbacher zusammen mit dem städtischen Team von „Chancengerechtigkeit und Vielfalt“ und der Jugendvertretung „Jugend aktiv in Ulm“ das Gesetz in Form von kleinen Büchlein.

Die Aktion am 14. Mai 2024 in der Hirschstraße diente als Anregung, die Inhalte erstmals oder erneut zu lesen. Am 7. Juni wird der Stand ein weiteres Mal präsent sein, dieses Mal in Wiblingen.

Ein kleines Buch mit dem Titel "Grundgesetz" und dem Bundesadler.

© Elisabeth Hahn

„Wenn wir uns fragen, wie man der Spaltung der Gesellschaft entgegentreten kann, dann ist unser Grundgesetz der Schlüssel zur Antwort“, sagt Martin Ansbacher. „Auch für mich als Oberbürgermeister ist der erste Artikel unserer Verfassung die oberste Leitlinie: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.‘ "

Der „Geburtstag“ steht auch im Zeichen der baldigen Kommunalwahl 2024 und Europawahl 2024 am 9. Juni. Denn das Grundgesetz legt auch die Grundsätze für das Wahlrecht fest. Die Stadt ermutigt alle, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und zu wählen. Denn, wie es im Grundgesetz klar und deutlich heißt: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“

Die Aktion wird am Freitag, 7. Juni, ab 9 Uhr während des Wochenmarkts auf dem Tannenplatz wiederholt. Das Grundgesetz wird, wie schon in der Hirschstraße, in mehreren Sprachen ausgegeben. Außerdem können die Passantinnen und Passantin bei einem Quiz mitmachen und testen, ob sie auf Anhieb die Fragen zum Grundgesetz aus dem Einbürgerungstest richtig beantworten können.