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Häufig gestellte Fragen und Antworten

Schriftzug "Coronavirus FAQ"

In Ulm gibt es 292 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (Stand 9. Juli). Von diesen gelten 268 als wieder genesen, sieben sind verstorben. (Quelle: Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes des Alb-Donau-Kreises).

Verständich aufbereitete Informationen des Bundesgesundheitsministeriums:
www.zusammengegencorona.de

Übersichtsseite des Robert-Koch-Institus:
www.rki.de/covid-19

Das Innenministerium bietet mit "Corey" einen Dienst an, der Fragen zu Corona in Baden-Württemberg beantwortet.

  • Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden werden bis zum Ablauf des 31. August 2020 untersagt.
  • Ab dem 1. Juni können private Veranstaltungen in öffentlich mietbaren Einrichtungen – also beispielsweise Restaurants oder Veranstaltungsstätten – wieder stattfinden, etwa Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Taufen. Die mögliche Personenzahl wird gerade final abgestimmt.
  • Nicht private Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen dürfen ab dem 1. Juni mit bis zu 100 Teilnehmenden stattfinden. Dafür müssen die Veranstalter ein Hygienekonzept erarbeiten, das auf Verlangen vorgelegt werden muss. Zu dieser Veranstaltungsart gehören etwa Konzerte, Theater, kleinere Festivals mit Sitzplätzen, Vortragsveranstaltungen, Kino, Veranstaltungen von Vereinen, Parteien, Unternehmen wie Betriebsversammlungen oder Aktionärsversammlungen oder Behörden, Examens- und Abschlussveranstaltungen. Das heißt, zum 1. Juni können Kultureinrichtungen und Kinos mit festen Sitzplätzen für bis zu 100 Teilnehmende wieder öffnen. Hierzu wird zeitnah noch eine gesonderte Verordnung erlassen, die Fragen zu Hygienevorschriften und Abstandsregeln beinhaltet.

Weitere Informationen finden Sie unter Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Die stufenweise Öffnung der Schulen beginnt am 4. Mai 2020 mit den Schülerinnen und Schülern aller allgemein bildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie den Abschlussklassen der beruflichen Schulen. Das Kultusministerium erarbeitet ein Konzept zur stufenweisen weiteren Öffnung.

Kindertageseinrichtungen und Kindergärten bleiben vorerst geschlossen. Die Notbetreuung bleibt gewährleistet und wird erweitert. Das Kultusministerium erarbeitet ein Konzept hierzu.

Details zur Notgruppenbetreuung: Anmeldung zur erweiterten Notgruppenbetreuung

Für Alleinerziehende und Familien mit wenig Einkommen gibt es während der Corona-Zeit einen Notfall-Kinderzuschlag (KiZ): www.bmfsfj.de/kiz

Im ÖPNV müssen Personen nach ihrem sechsten Geburtstag eine Alltagsmaske oder eine andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Busse und Straßenbahnen in Ulm

Die Stadtbusse und Straßenbahnen in Ulm und Neu-Ulm fahren ab 4. Mai größtenteils nach dem üblichen Fahrplan. Es gibt zwei Ausnahmen: Die morgendlichen Fahrten der Linie 2 und 15, die es nur an Vorlesungstagen der Universität Ulm gibt, entfallen. Auch die Nachtbusse fahren bis auf Weiteres nicht.

Busse und Straßenbahnen in der Region

Im restlichen Gebiet des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds können andere Regelungen als in Ulm und Neu-Ulm gelten. Wir empfehlen Ihnen, sich auf www.ding.eu darüber zu informieren.

Bahnverkehr

Infos zu den Regeln in den Zügen: www.bahn.de

Das Robert-Koch-Institut rät: Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, zu Hause bleiben.

Risikogruppen
Informationen für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen:
www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-aeltere-menschen

Pflegebedürftige
Der Pflegestützpunkt hat Tipps für pflegende Angehörige in Zeiten von COVID-19 (77,14 KB, pdf) zusammengestellt.

Weitere Informationen

Schaubild des Robert-Koch-Instituts zur Frage Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Wenn Sie den Verdacht haben, mit Coronaviren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, setzen Sie sich bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt/ Ihrer Hausärztin in Verbindung. Am Wochenende oder außerhalb der Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Bitte gehen Sie nicht unangemeldet in die Praxis oder ins Krankenhaus.

Ihr Hausarzt klärt mit Ihnen das weitere Vorgehen ab. Bitte bleiben Sie bis zur weiteren Abklärung zu Hause und beschränken den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum. Ob ein Test durchgeführt wird, entscheidet der Hausarzt. Das Gesundheitsamt führt keine Tests durch.

Auch an der Teststation auf dem Messegelände (Drive-in) ist ein Test nur mit ärztlicher Überweisung möglich. Die Anlage ist nicht öffentlich zugänglich. Der Überweisungsschein, die Versicherungskarte und ggfs. der Personalausweis müssen vorgezeigt werden.

Telefon-Hotlines

  • Hausarzt/ Hausärztin
    Wenn Sie eine Erkrankung befürchten, können Sie Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin anrufen.

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst
    Am Wochenende oder außerhalb der Sprechzeiten können Sie sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.

  • Gehörlose
    Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg bietet auf seiner Website eine Vorlage für E-Mail oder Fax an. Mit dieser Vorlage können Sie sich an Ihren Arzt wenden: www.lv-gl-bw.de/corona-pandemie-hinweise.

  • Gesundheitsamt
    Das Landratsamt Alb-Donau-Kreis hat ein Bürgertelefon für allgemeine Fragen zum Coronavirus eingerichtet. Rufnummer: 0731 185-1050. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 16 Uhr, Freitag von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anrufenden nicht mit einem Arzt sprechen und auch kein Arzt beim Bürgertelefon anwesend ist.

  • Landesgesundheitsamt
    Auch das Landesgesundheitsamt hat für alle Fragen zum Coronavirus eine Hotline eingerichtet: 0711 904-39555. Erreichbarkeit: Täglich, auch am Wochenende von 9 bis 18 Uhr.

  • Bundesgesundheitsministerium
    Ebenso bietet das Bundesgesundheitsminiterium eine Hotline an: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr.

  • Unabhängige Patientenberatung
    Die Unabhängige Patientenberatung ist eine gemeinnützige Einrichtung, die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Patientinnen und Patienten in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen qualitätsgesichert und kostenfrei informiert und berät. Telefon: 0800 011 77 22, Erreichbarkeit: Montags bis Freitag von 8 bis 22 Uhr, Samstag von 8 bis 18 Uhr.

Privatpersonen und Organisationen

Viele Ulmerinnen und Ulmer wollen sich für ihre Mitmenschen engagieren. Wenn auch Sie helfen möchten, können Sie für ältere und kranke Menschen Nachbarschaftsdienste wie Einkaufen oder mit dem Hund Gassi gehen übernehmen.

Auf einer Plattform des Vereins "engagiert in ulm" können Sie sich als Helfer beziehungsweise Helferin registrieren oder Hilfebedarf anmelden. Sie finden dort auch einen Überblick verschiedener lokaler Initiativen und oder können sich, wenn Sie selbst als Organisation auf der Suche nach Helfer/ -innen sind, eintragen: coronahilfe.ulm.de

Nebenan.de

Der Deutsche Städtetag ist Kooperationspartner der Internet-Plattform nebenan.de. Über dieses Netzwerk können Nachbarinnen und Nachbarn miteinander in Kontakt treten, um sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsame Aktionen zu planen. Auch die Stadt Ulm lässt ihren Bürgerinnen und Bürgern über diese Plattform aktuelle Informationen zukommen.

www.nebenan.de

Unternehmen

Gemeinsam mit der Landesgesellschaft Biopro hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau eine Kooperationsbörse eingerichtet. Dort sollen Angebot und Nachfrage aus der Wirtschaft für die Produktion knapper Güter in der Biotechnologie und Medizintechnik zusammengebracht und Ideen für neue Produkte zur Bekämpfung des Corona-Virus gebündelt werden: www.gesundheitsindustrie-bw.de/Corona-Kooperationsboerse

Internetportal #pflegereserve

Das Internetportal #pflegereserve, das auch vom Städtetag Baden-Württemberg unterstützt wird, bringt Pflegekräfte, die aktuell nicht in ihrem Beruf arbeiten mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen zusammen, die einen zusätzlichen Personalbedarf haben . Das Sozialministerium teil mit, dass nun auch die Registrierung auf der Website für Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Behörden möglich ist: #pflegereserve

Über aktuelle Änderungen im Entsorgungsbetrieb informieren die Entsorgungs-Betriebe fortlaufend auf www.ebu-ulm.de unter der Rubrik "Aktuelles".

Die städtischen Dienststellen fahren den Publikumsverkehr ab 4. Mai langsam wieder hoch: Dienststellen ab 15. Juni wieder regulär geöffnet.

Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmer: Bundesagentur für Arbeit, Telefon 0800 4 555500, www.arbeitsagentur.de

Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

§ 56 Infektionsschutzgesetz sieht grundsätzlich eine Entschädigung vor, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund einer angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots nach dem Infektionsschutzgesetz an der Erbringung seiner Arbeitsleistung gehindert ist. Die Entschädigung bemisst sich dabei nach dem Verdienstausfall und erfolgt auf Antrag.

Das Regierungspräsidium Tübingen ist die zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach §§ 56, 57 und 58 IfSG.
Fragen können Sie an entschaedigung-ifsg@rpt.bwl.de richten. Anträge auf Entschädigung nach § 56 Absatz 1 oder Absatz 1a Infektionsschutzgesetz können in Kürze auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen bzw. unter www.ifsg-online.de online gestellt werden. Dort sind auch nützliche Informationen für Antragstellerinnen und Antragsteller eingestellt.

Im Fall der Arbeitsverhinderung aufgrund Erkrankung am Coronavirus gelten die herkömmlichen Regelungen der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber für die Dauer von sechs Wochen. Dieser kann die Erstattung dieser ausgezahlten Beträge beantragen. Ab der siebten Woche müssen Arbeitnehmer einen zusätzlichen Antrag einreichen.

Informationen des Robert-Koch-Instituts zur häuslichen Isolierung:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Flyer_Patienten.html

Die Digitale Agenda der Stadt Ulm bündelt auf ihrer Hompeage www.zukunftsstadt-ulm.de Kultur- und Bildungsformate, die digital genutzt werden können.

Tipps bei häuslicher Isolation vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz:
www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Tipps_%20haeusliche_Quarantaene.html