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Häufig gestellte Fragen zu Corona

Schriftzug "Coronavirus FAQ"

In Ulm gibt es 587 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (Stand 24. September). Von diesen gelten 503 als wieder genesen, neun sind verstorben. (Quelle: Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes des Alb-Donau-Kreises). Im Folgenden finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen.

Verständich aufbereitete Informationen des Bundesgesundheitsministeriums:
www.zusammengegencorona.de

Übersichtsseite des Robert-Koch-Institus:
www.rki.de/covid-19

Aktuell gültige Regelungen:
Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Das Innenministerium bietet mit "Corey" einen Dienst an, der Fragen zu Corona in Baden-Württemberg beantwortet.

Am 31. August und 1. September öffnen die Kindergärten wieder nach den Sommerferien, am 14. September beginnt das neue Schuljahr. Viele Eltern sorgen sich um ihre Kinder und den Betrieb von Schulen und Kindertageseinrichtungen in Pandemie-Zeiten. Das Landesgesundheitsamt hat eine Handreichung herausgegeben, wie in Kitas und Schulen vorgegangen werden soll, wenn ein Coronaverdacht besteht oder sich der Verdacht bestätigt.

„Unsere Schulen und Kindergärten haben sorgfältig Hygienekonzepte erstellt. Dort wird alles getan, um die Ansteckungsgefahr gering zu halten“, sagt Bürgermeisterin Iris Mann. „Wir sollten aber trotzdem auch darauf vorbereitet sein, was zu tun ist, wenn Kinder Krankheits- und Erkältungssymptome zeigen - das gilt insbesondere für Urlaubsheimkehrer. Aber natürlich auch für alle anderen, denn schließlich beginnt auch bald die ganz normale Schnupfenzeit.“

Der Gesundheitsamt-Leitfaden legt fest, dass ein Kind zuhause bleiben muss, wenn es fiebert (ab 38,0 °C), einen trockenen Husten hat oder der Geruchs- oder Geschmacksinn gestört ist. Schnupfen allein ist - genau wie gelegentlicher Husten und Halskratzen - kein Grund, das Kind daheim zu behalten.

Sollte das Kind so starke Symptome zeigen, dass es einen Arzt braucht, sollten die Eltern keineswegs mit dem Kind in die Praxis fahren, sondern telefonisch Kontakt aufnehmen. Die Ärztin oder der Arzt werden dann entscheiden, ob ein Test auf das Coronavirus sinnvoll ist. Wird ein Test durchgeführt, bleiben die Kinder bis zur Mitteilung des Ergebnisses zuhause. Wichtig ist, dass Schule oder Kindergarten von den Eltern informiert werden.

Sollte der Test positiv ausfallen, darf das Kind frühestens zehn Tage nach dem Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen und wenn es außerdem 48 Stunden lang symptomfrei war, wieder die Schule oder die Betreuungseinrichtung besuchen.

Zeigt das Kind nur milde Symptome, reicht es abzuwarten, bis die Krankheitsanzeichen verschwunden sind, das Kind für mindestens 24 Stunden fieberfrei und auch sonst wieder fit ist. Für gesunde Geschwisterkinder gilt: Sie dürfen die Kindertageseinrichtung oder Schule uneingeschränkt besuchen, sofern sie keiner Quarantäne durch das Gesundheitsamt unterliegen.

Über die Kitas und über die Schulsekretariate erhalten Eltern bei Bedarf ein Formular, das die Wiederzulassung ihres Kindes in Kita oder Schule bescheinigt.

Hinweise zu Symptomen für Eltern und Personal (0,33 MB, pdf)

Eine Übersicht, wie Sie als Reiserückkehrer vorgehen sollten, finden Sie in folgendem Merkblatt:
Merkblatt für Reiserückkehrer (0,42 MB, pdf)

Häufige Fragen und Antworten finden Sie auch auf www.baden-wuerttemberg.de

Generell gilt: Reisende, die aus einem vom RKI als Risikogebiet ausgewiesenen Staat zurückkehren, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Betroffene müssen darüber hinaus direkt nach ihrer Rückkehr Kontakt mit der zuständigen Ortspolizeibehörde aufnehmen; für Ulmer Bürger sind dies die Bürgerdienste. Zur Kontaktaufnahme können Sie folgendes Formular herunterladen:
Formular für Reiserückkehrer (73,97 KB, pdf)

Testzentren im Alb-Donau-Kreis und in Ulm

Zuständig für die Tests sind die niedergelassenen Ärzte und die über die Kassenärztliche Vereinigung betriebenen Testzentren, die so genannten Fieberambulanzen. Reiserückkehrende sollten sich deshalb bei Fragen und für die Tests an ihren Hausarzt wenden. Für Flugreisende besteht die Möglichkeit, sich direkt nach der Rückkehr am Flughafen testen zu lassen. Die Liste der Fieberambulanzen (Testzentren) der Kassenärztlichen Vereinigung im Alb-Donau-Kreis und in Ulm finden Sie hier:Fieberambulanzen (0,12 MB, pdf).

Informationen des Robert-Koch-Instituts zur häuslichen Isolierung:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Flyer_Patienten.html

Die Digitale Agenda der Stadt Ulm bündelt auf ihrer Hompeage www.zukunftsstadt-ulm.de Kultur- und Bildungsformate, die digital genutzt werden können.

Tipps bei häuslicher Isolation vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz:
Tipps bei häuslicher Quarantäne

Das Robert-Koch-Institut rät: Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, zu Hause bleiben.

Corona-Warn-App
Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung, Download und Nutzung sind vollkommen freiwillig:
www.corona-warn-app.de

Risikogruppen
Informationen für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen:
www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-aeltere-menschen

Pflegebedürftige
Der Pflegestützpunkt hat Tipps für pflegende Angehörige in Zeiten von COVID-19 (77,14 KB, pdf) zusammengestellt.

Weitere Informationen

Schaubild des Robert-Koch-Instituts zur Frage Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Wenn Sie den Verdacht haben, mit Coronaviren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, setzen Sie sich bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt/ Ihrer Hausärztin in Verbindung. Am Wochenende oder außerhalb der Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Bitte gehen Sie nicht unangemeldet in die Praxis oder ins Krankenhaus.

Ihr Hausarzt klärt mit Ihnen das weitere Vorgehen ab. Bitte bleiben Sie bis zur weiteren Abklärung zu Hause und beschränken den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum. Ob ein Test durchgeführt wird, entscheidet der Hausarzt. Das Gesundheitsamt führt keine Tests durch.

Telefon-Hotlines

  • Hausarzt/ Hausärztin
    Wenn Sie eine Erkrankung befürchten, können Sie Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin anrufen.

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst
    Am Wochenende oder außerhalb der Sprechzeiten können Sie sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.

  • Gehörlose
    Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg bietet auf seiner Website eine Vorlage für E-Mail oder Fax an. Mit dieser Vorlage können Sie sich an Ihren Arzt wenden: www.lv-gl-bw.de/corona-pandemie-hinweise.

  • Gesundheitsamt
    Das Landratsamt Alb-Donau-Kreis hat ein Bürgertelefon für allgemeine Fragen zum Coronavirus eingerichtet. Rufnummer: 0731 185-1050. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 16 Uhr, Freitag von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anrufenden nicht mit einem Arzt sprechen und auch kein Arzt beim Bürgertelefon anwesend ist.

  • Landesgesundheitsamt
    Auch das Landesgesundheitsamt hat für alle Fragen zum Coronavirus eine Hotline eingerichtet: 0711 904-39555. Erreichbarkeit: Täglich, auch am Wochenende von 9 bis 18 Uhr.

  • Bundesgesundheitsministerium
    Ebenso bietet das Bundesgesundheitsminiterium eine Hotline an: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr.

  • Unabhängige Patientenberatung
    Die Unabhängige Patientenberatung ist eine gemeinnützige Einrichtung, die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Patientinnen und Patienten in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen qualitätsgesichert und kostenfrei informiert und berät. Telefon: 0800 011 77 22, Erreichbarkeit: Montags bis Freitag von 8 bis 22 Uhr, Samstag von 8 bis 18 Uhr.

Privatpersonen und Organisationen

Viele Ulmerinnen und Ulmer wollen sich für ihre Mitmenschen engagieren. Wenn auch Sie helfen möchten, können Sie für ältere und kranke Menschen Nachbarschaftsdienste wie Einkaufen oder mit dem Hund Gassi gehen übernehmen.

Auf einer Plattform des Vereins "engagiert in ulm" können Sie sich als Helfer beziehungsweise Helferin registrieren oder Hilfebedarf anmelden. Sie finden dort auch einen Überblick verschiedener lokaler Initiativen und oder können sich, wenn Sie selbst als Organisation auf der Suche nach Helfer/ -innen sind, eintragen: coronahilfe.ulm.de

Nebenan.de

Der Deutsche Städtetag ist Kooperationspartner der Internet-Plattform nebenan.de. Über dieses Netzwerk können Nachbarinnen und Nachbarn miteinander in Kontakt treten, um sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsame Aktionen zu planen. Auch die Stadt Ulm lässt ihren Bürgerinnen und Bürgern über diese Plattform aktuelle Informationen zukommen.

www.nebenan.de

Unternehmen

Gemeinsam mit der Landesgesellschaft Biopro hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau eine Kooperationsbörse eingerichtet. Dort sollen Angebot und Nachfrage aus der Wirtschaft für die Produktion knapper Güter in der Biotechnologie und Medizintechnik zusammengebracht und Ideen für neue Produkte zur Bekämpfung des Corona-Virus gebündelt werden: www.gesundheitsindustrie-bw.de/Corona-Kooperationsboerse

Internetportal #pflegereserve

Das Internetportal #pflegereserve, das auch vom Städtetag Baden-Württemberg unterstützt wird, bringt Pflegekräfte, die aktuell nicht in ihrem Beruf arbeiten mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen zusammen, die einen zusätzlichen Personalbedarf haben . Das Sozialministerium teil mit, dass nun auch die Registrierung auf der Website für Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Behörden möglich ist: #pflegereserve

Fragen und Antworten zur Maskenpflicht

Am 23. September 2020 hat das Polizeipräsidium Ulm kontrolliert, ob die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr in Ulm und Neu-Ulm eingehalten wird. Zu den Ergebnissen: Polizei kontrolliert Maskenpflicht im Nahverkehr

  • Seit dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen.
  • Bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden ist kein Hygienekonzept mehr nötig. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern. Es gelten aber weiterhin Auflagen (siehe § 10 der neuen Corona-Verordnung).
  • Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen sind möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden untersagt.
  • Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.

Weitere Informationen finden Sie unter Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Das Kultusministerium Baden-Württemberg informiert über seine Planungen zum Kita- und Schulbetrieb auf https://km-bw.de.

Details zur Notgruppenbetreuung in Ulm: Anmeldung zur erweiterten Notgruppenbetreuung

Für Alleinerziehende und Familien mit wenig Einkommen gibt es während der Corona-Zeit einen Notfall-Kinderzuschlag (KiZ): www.bmfsfj.de/kiz

Die städtischen Dienststellen sind für den Publikumsverkehr geöffnet. Um den Besucherinnen und Besuchern Wartezeiten zu ersparen und das Infektionsrisiko durch zwischenmenschliche Kontakte zu minimieren, bitten wir darum, im Vorfeld einen Termin zu vereinbaren: Dienststellen ab 15. Juni wieder regulär geöffnet.

Im ÖPNV müssen Personen nach ihrem sechsten Geburtstag eine Alltagsmaske oder eine andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Busse und Straßenbahnen in Ulm

Die Stadtbusse und Straßenbahnen in Ulm und Neu-Ulm fahren größtenteils nach dem üblichen Fahrplan. Es gibt zwei Ausnahmen: Die Nachtbusse mit Abfahrt nach 1 Uhr bleiben bis auf Weiteres eingestellt und auch die speziellen Verstärkerfahrten zur Wissenschaftsstadt (Vl) auf den Linien 2 und 15 fahren bis auf Weiteres nicht.

Busse und Straßenbahnen in der Region

Im restlichen Gebiet des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds können andere Regelungen als in Ulm und Neu-Ulm gelten. Wir empfehlen Ihnen, sich auf www.ding.eu darüber zu informieren.

Bahnverkehr

Infos zu den Regeln in den Zügen: www.bahn.de

Über aktuelle Änderungen im Entsorgungsbetrieb informieren die Entsorgungs-Betriebe fortlaufend auf www.ebu-ulm.de unter der Rubrik "Aktuelles".

Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmer: Bundesagentur für Arbeit, Telefon 0800 4 555500, www.arbeitsagentur.de

Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

§ 56 Infektionsschutzgesetz sieht grundsätzlich eine Entschädigung vor, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund einer angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots nach dem Infektionsschutzgesetz an der Erbringung seiner Arbeitsleistung gehindert ist. Die Entschädigung bemisst sich dabei nach dem Verdienstausfall und erfolgt auf Antrag.

Das Regierungspräsidium Tübingen ist die zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach §§ 56, 57 und 58 IfSG.
Fragen können Sie an entschaedigung-ifsg@rpt.bwl.de richten. Anträge auf Entschädigung nach § 56 Absatz 1 oder Absatz 1a Infektionsschutzgesetz können in Kürze auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen bzw. unter www.ifsg-online.de online gestellt werden. Dort sind auch nützliche Informationen für Antragstellerinnen und Antragsteller eingestellt.

Im Fall der Arbeitsverhinderung aufgrund Erkrankung am Coronavirus gelten die herkömmlichen Regelungen der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber für die Dauer von sechs Wochen. Dieser kann die Erstattung dieser ausgezahlten Beträge beantragen. Ab der siebten Woche müssen Arbeitnehmer einen zusätzlichen Antrag einreichen.