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Häufig gestellte Fragen und Antworten

Schriftzug "Coronavirus FAQ"

Im Alb-Donau-Kreis gibt es (Stand 29. März) 342 bestätigte Fälle, 116 davon in Ulm. In der Öffentlichkeit muss ein Mindestabstand von mindestens 1,50 Meter eingehalten werden. Recyclinghöfe sollten derzeit nur aufgesucht werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Im Folgenden finden Sie alle aktuellen Infos.

Antworten des Robert-Koch-Instituts auf wichtige Fragen:
www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Übersicht des Robert-Koch-Institus:
www.rki.de/covid-19

Eine Verordnung vom 22. März 2020 regelt die Einschränkungen für Baden-Württemberg. Verstöße werden von der Polizei und den Ordnungsbehörden kontrolliert und gegebenenfalls auch bestraft.

Wesentliche Punkte:

  • Alle Menschen sind angehalten, ihre Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

  • (neu seit 22. März): In der Öffentlichkeit muss ein Mindestabstand von mindestens 1,50 Meter eingehalten werden. (Details siehe § 3 der Verordnung)

  • (neu seit 23. März): Man darf nur noch zu zweit draußen unterwegs sein. Treffen im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen sind nicht erlaubt, außer für Familien. (Details siehe § 3 der Verordnung)

  • Außerhalb des öffentlichen Raums sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von jeweils mehr als fünf Personen verboten. (Details siehe § 3 der Verordnung)

  • Gastronomiebetriebe sind bundesweit geschlossen, Essen darf aber weiterhin abgeholt oder geliefert werden. (Details siehe § 4 der Verordnung)

  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie etwa Friseurläden, Kosmetik- oder Tattoostudios müssen geschlossen bleiben. (Details siehe § 4 der Verordnung)

  • Auch für Beerdigungen gelten derzeit besondere Vorschriften. So dürfen Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete nur im engsten Familien- und Freundeskreis mit maximal zehn Personen inklusive Geistlichem und unter freiem Himmel stattfinden. (Details siehe Friedhofs- und Bestattungswesen)
  • Informationen über infektionsschützende Maßnahmen im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften finden Sie hier.
Die Verordnung im Wortlaut: Corona-Verordnung konsolidierte Fassung vom 22. März 2020 (65,42 KB, pdf)

Fragen?
Das Regierungspräsidium Tübingen hat einen Corona-Arbeitsstab eingerichtet, der Bürgerinnen und Bürgern, Behörden und Wirtschaftstreibenden für Fragen zur Verfügung steht. Er werktags erreichbar: Telefon 07071/757-0, E-Mail: poststelle@rpt.bwl.de

Das Robert-Koch-Institut rät: Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, zu Hause bleiben.

Ausführliche Infos zum Thema Hygiene beim Husten & Niesen

Ausführliche Infos zum Thema Händewaschen

Risikogruppen
Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung besteht für Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Das Risiko an der Krankheit zu versterben steigt ebenfalls mit dem Alter. Besonders betroffen sind Menschen, die 80 Jahre und älter sind. Hintergrund hierfür ist, dass das Immunsystem mit zunehmendem Alter auf Infektionen weniger gut reagiert als bei Jüngeren. Unabhängig vom Alter besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Menschen mit Grunderkrankungen. Dazu zählen vor allem:
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs

Die allgemeinen Hygienemaßnahmen gelten für Risikopersonen in besonderem Maße:

  • Gute Händehygiene: häufiges Händewaschen mit Seife
  • Abstand halten zu Menschen, die niesen oder husten
  • Einwegtaschentücher benutzen
  • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen
  • Auf Händeschütteln und engen Körperkontakt wie Umarmung zur Begrüßung verzichten

Bei Auftreten einer durch Viren verursachten Lungenentzündung können zusätzliche Infektionen durch Bakterien begünstigt werden, daher gilt für Personen die 60 Jahre oder älter sind und für Personen die an bestimmten Grunderkrankungen leiden:

  • Sprechen Sie Ihren Arzt auf eine Pneumokokken-Impfung an, sofern Sie nicht schon einen Impfschutz haben.

Im Alltag sollten soziale Kontakte so weit als möglich reduziert werden. Dabei sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Einkäufe außerhalb der Haupteinkaufszeiten erledigen oder Einkäufe vor die Wohnungstür liefern lassen (zum Beispiel von Familienangehörigen, Nachbarn)
  • Öffentliche Nahverkehrsmittel möglichst außerhalb der Stoßzeiten nutzen und Handschuhe tragen, um Erregerübertragung über die Hände zu vermeiden
  • Geschäftliche und private Treffen meiden, die nicht unbedingt notwendig sind
  • Auf Familienfeiern verzichten, Einzelbesuche bevorzugen
  • Größere Menschenansammlungen vermeiden
  • Besuche in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern sind nur noch in Ausnahmen gestattet (Kinder, im Notfall oder in der Versorgung von Sterbenden)

Wenn Sie den Verdacht haben, mit Coronaviren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, setzen Sie sich bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt/ Ihrer Hausärztin in Verbindung. Am Wochenende oder außerhalb der Sprechzeiten können Sie sich an den arztlichen Bereitschaftsdienst wenden. Ob ein Test durchgeführt wird, entscheidet der Hausarzt. Das Gesundheitsamt führt keine Tests durch.

Ganz wichtig: Rufen Sie immer zuerst an! So ersparen Sie sich auch unnötige Wege. Wenn Sie dann einen Termin erhalten haben, meiden Sie auf dem Weg dorthin möglichst den Kontakt zu anderen Personen. Gehen Sie bitte auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung zu einem Arzt oder in eine Bereitschaftspraxis! So schützen Sie sich und andere.

Auch an der Teststation auf dem Messegelände (Drive-in) ist ein Test nur mit ärztlicher Überweisung möglich. Die Anlage ist nicht öffentlich zugänglich. Der Überweisungsschein, die Versicherungskarte und ggfs. der Personalausweis müssen vorgezeigt werden.

Telefon-Hotlines

  • Hausarzt/ Hausärztin
    Wenn Sie eine Erkrankung befürchten, können Sie Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin anrufen.

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst
    Am Wochenende oder außerhalb der Sprechzeiten können Sie sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.

  • Gehörlose
    Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg bietet auf seiner Website eine Vorlage für E-Mail oder Fax an. Mit dieser Vorlage können Sie sich an Ihren Arzt wenden: www.lv-gl-bw.de/corona-pandemie-hinweise.

  • Gesundheitsamt
    Das Landratsamt Alb-Donau-Kreis hat ein Bürgertelefon für allgemeine Fragen zum Coronavirus eingerichtet. Rufnummer: 0731 185-1050. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag, 8:30 Uhr bis 16 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anrufenden nicht mit einem Arzt sprechen und auch kein Arzt beim Bürgertelefon anwesend ist.

  • Landesgesundheitsamt
    Auch das Landesgesundheitsamt hat für alle Fragen zum Coronavirus eine Hotline eingerichtet: 0711 904-39555. Erreichbarkeit: Täglich, auch am Wochenende von 9 bis 18 Uhr.

  • Bundesgesundheitsministerium
    Ebenso bietet das Bundesgesundheitsminiterium eine Hotline an: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr.

  • Unabhängige Patientenberatung
    Die Unabhängige Patientenberatung ist eine gemeinnützige Einrichtung, die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Patientinnen und Patienten in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen qualitätsgesichert und kostenfrei informiert und berät. Telefon: 0800 011 77 22, Erreichbarkeit: Montags bis Freitag von 8 bis 22 Uhr, Samstag von 8 bis 18 Uhr.

Finanzielle Hilfsprogramme für Betriebe, Unternehmen und Selbstständige haben wir hier für Sie zusammengestellt: Hilfen für Betriebe, Unternehmen, Selbstständige

Finanzielle Hilfen für Privatpersonen finden Sie hier: Finanzhilfen für Privatpersonen und Familien

Bis zum Ende der Osterferien bleiben die Schulen und Kitas in Baden-Württemberg geschlossen bleiben. Eltern werden darum gebeten, ihre Kinder selbst zu betreuen und keine privaten Betreuungsgruppen zu Hause zu bilden. Auch Großeltern sind aus Sicht von Virologen keine geeigneten Betreuungspersonen (Risikogruppe). Für besondere Zielgruppen hat die Stadt Ulm eine Notfallbetreuung eingerichtet. Kitagebühren werden für einen Monat erlassen.

Busse und Straßenbahnen in Ulm

Die Stadtbusse und Straßenbahnen fahren aufgrund hohen Kranheitsstands des Personals bis auf weiteres nach dem Samstagsfahrplan. Mehrere Linine werden jedoch zu den Hauptverkehrszeiten verdichtet. Schülerverstärkerfahrten, die Linien 14 und 15 sowie Nachtbusse entfallen ersatzlos. Die vorderen Bustüren bleiben geschlossen. Die Fahrscheinpflicht gilt weiterhin. Die SWU bittet darum, vor Fahrtantritt an den Vorverkaufsstellen, den Fahrscheinautomaten oder per Handyticket für einen gültigen Fahrschein zu sorgen.

  • Informationen zu den Regelungen der einzelnen Linien auf www.swu.de
  • Fahrplanauskunft auf www.ding.eu
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen auf www.swu.de

Bahnverkehr

Aufgrund der aktuellen Lage kommt es auch im Zugverkehr zu Einschränkungen. Die Deutsche Bahn bittet darum, in den kommenden Wochen nur zu fahren, wenn es unumgänglich ist.
Fahrplanauskunft: www.bahn.de

Die Müllabfuhr wird aufrecht erhalten.

Die Abholung von Sperrmüll, Elektrogeräten und Gartenabfällen ist bis Mitte Mai ausgesetzt. Auch die Altpapiersammlungen durch Vereine entfallen.

Die Recyclinghöfe Einsingen und Donaustetten sind bis auf weiteres geschlossen. Alle weiteren Recyclinghöfe und Gartenabfallplätze sind zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Die Entsorgungs-Betriebe bitten jedoch darum, nur die nötigsten Entsorgungen vorzunehmen - auch wenn viele Menschen momentan ihre Zeit zum Entrümpeln nutzen. Hohes Besucheraufkommen hat zur Folge, dass die gebotenen Abstandsregelungen zwischen Mitarbeitenden und Kunden teilweise nur schwer einzuhalten sind. Auch die Blockabfertigung erschwert die Bewältigung bei hohem Anlieferungsaufkommen zusätzlich. Deshalb sollten Entsorgungen weitestgehend auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden - zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer Kundschaft und der Mitarbeitenden der Recyclinghöfe.

Über aktuelle Änderungen im Entsorgungsbetrieb informieren die Entsorgungs-Betriebe fortlaufend auf www.ebu-ulm.de unter der Rubrik "Aktuelles".

Sämtliche Dienststellen der Ulmer Stadtverwaltung sind derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen: Städtische Dienststellen ohne Publikumsverkehr.

Ausweise und andere Dokumente, die bereits beantragt wurden, können nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung abgeholt werden.

Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmer: Bundesagentur für Arbeit, Telefon 0800 4 555500, www.arbeitsagentur.de

Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

  • Zuständigkeit liegt bei Gesundheitsamt
    (§1 LVO des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz)
  • Entschädigung ist vorgesehen, wenn ein Arbeitnehmer aufgrund einer angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots nach dem IfSG an der Erbringung seiner Arbeitsleistung gehindert ist. Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall und erfolgt auf Antrag.
  • Erstattungsanfragen und -anträge an entschaedigungsanfragenIfSG@alb-donau-kreis.de
  • Betriebsverbote, die sich aus der Landesverordnung zur Corona-Krise ergeben, sind hiervor nicht erfasst. Hier besteht die Möglichkeit, die Landeshilfe "Soforthilfe Corona" unter www.bw-soforthilfe.de in Anspruch zu nehmen.

Viele Ulmerinnen und Ulmer wollen sich für ihre Mitmenschen engagieren. Wenn auch Sie helfen möchten, können Sie für ältere und kranke Menschen Nachbarschaftsdienste wie Einkaufen oder mit dem Hund Gassi gehen übernehmen.

Auf einer Plattform des Vereins "engagiert in ulm" können Sie sich als Helfer beziehungsweise Helferin registrieren oder Hilfebedarf anmelden. Sie finden dort auch einen Überblick verschiedener lokaler Initiativen und oder können sich, wenn Sie selbst als Organisation auf der Suche nach Helfer-/- innen sind, eintragen: coronahilfe.ulm.de