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Stadt Ulm will Wissenschaftsstadt zu europaweit führendem Standort weiterentwickeln

Gruppenbild auf der Rathaustreppe im Foyer mit Oberbürgermeister Martin Ansbacher

von links: Marcel Seibold, Kompetenzzentrum Baumanagement Stuttgart der Bundeswehr Prof. Dr. Udo X. Kaisers, Leitender Ärztlicher Direktor Universitätsklinikum Ulm Prof. Dr. Benedikt Friemert, Leitender Ärztlicher Direktor und Kommandeur Bundeswehrkrankenhaus Oberbürgermeister Martin Ansbacher Prof. Dr. Michael Weber, Präsident der Universität Ulm Dr. Diana Marquardt, Leiterin von Vermögen und Bau Ulm Prof. Dr. Volker Reuter, Rektor Technische Hochschule Ulm

Die Stadt Ulm will die Wissenschaftsstadt gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung gezielt weiterentwickeln. Der Gemeinderat hat dafür die Fortschreibung des Masterplans einstimmig beschlossen. Ziel ist es, den Standort langfristig zu stärken und auf kommende Herausforderungen vorzubereiten.

„Die Wissenschaftsstadt Ulm verfügt auf engem Raum über ein dichtes und einzigartiges Ökosystem. Mit dem Universitätsklinikum, dem Bundeswehrkrankenhaus, führenden Forschungseinrichtungen und der engen Vernetzung von Medizin, Wissenschaft und Wirtschaft bietet sie herausragende Voraussetzungen für Spitzenforschung und Innovation. Gleichzeitig zählt Ulm mit seinen international führenden Kompetenzen in den Quantentechnologien und der engen Verbindung zu den Life Sciences zu den profiliertesten Forschungsstandorten Deutschlands. Dieses Profil wollen wir mit dem neuen Masterplan konsequent weiter schärfen und die Wissenschaftsstadt als führenden Innovationsstandort der kommenden Jahrzehnte positionieren“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.

Seit der letzten Überarbeitung im Jahr 2018 ist viel passiert. Neue Gebäude sind entstanden, Forschungseinrichtungen wurden erweitert und zusätzliche Unternehmen haben sich angesiedelt. Der neue Masterplan soll diese Entwicklungen zusammenführen und eine klare Richtung für die nächsten Jahre vorgeben.

Im Fokus stehen vor allem eine engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, bessere Bedingungen für Gründungen sowie attraktive Rahmenbedingungen für Fachkräfte. Inhaltlich setzt Ulm unter anderem auf Gesundheitsforschung, Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien sowie auf Themen wie nachhaltige Energie und Sicherheitstechnologien.

„Die Wissenschaftsstadt lebt vom Zusammenspiel außergewöhnlich starker Partner. Mit Universität, Technischer Hochschule, Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie dem Universitätsklinikum und dem Bundeswehrkrankenhaus verfügt Ulm über ein einzigartiges Innovationsökosystem. Dass die großen Kliniken nicht in kommunaler Trägerschaft sind und dennoch eine exzellente Gesundheitsversorgung und Spitzenforschung am Standort ermöglichen, ist ein besonderer Standortvorteil“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten geht es auch um die räumliche Entwicklung. Diskutiert werden zusätzliche Flächen für Forschung und Entwicklung, eine mögliche Erweiterung der Science Parks, Verbesserungen bei der Mobilität sowie mehr Angebote für Studierende und Fachkräfte. Auch Infrastruktur und Versorgungssicherheit spielen dabei eine wichtige Rolle.

An der Fortschreibung des Masterplans sollen viele Akteurinnen und Akteure beteiligt werden. Universität, Technische Hochschule, Universitätsklinikum, Bundeswehrkrankenhaus, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und weitere Partnerinnen und Partner werden ihre Perspektiven einbringen. Ein externes Planungsbüro wird den Prozess begleiten. Nach der Ausschreibung soll die Arbeit 2027 beginnen und 2028 abgeschlossen sein. Am Ende soll eine gemeinsame Perspektive für die „Wissenschaftsstadt Ulm 2040“ stehen.

„Die Wissenschaftsstadt soll so in den nächsten Jahren zu einem der führenden integrierten Innovations- und Wissenschaftsstandorte Europas entwickelt werden. Auch soll sie sich als zentraler Umsetzungsort für die High-Tech-Strategie Baden-Württembergs positionieren. Leitbild der Fortschreibung ist eine Wissenschaftsstadt, die auf Kompetenz, Kreativität und Vertrauen beruht und die Brücke zwischen Spitzenforschung, wirtschaftlicher Anwendung und gesellschaftlicher Resilienz ausbaut“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.