Oberbürgermeister Ansbacher besucht Behandlungszentrum für Folteropfer
© BFU
Im Juni 2026 hat Oberbürgermeister Martin Ansbacher das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm (BFU) besucht, um sich über die Arbeit des Zentrums sowie die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der psychosozialen Versorgung von Menschen mit Fluchterfahrung zu informieren. Das BFU bietet traumatisierten Geflüchteten unter anderem dolmetschergestützte ambulante Psychotherapie sowie psychosoziale Beratung an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Stabilisierung, gesellschaftlichen Teilhabe und Integration.
Im Rahmen des Austauschs mit der Leitung und den Mitarbeitenden wurden die Aufgaben und Angebote des Zentrums vorgestellt. Oberbürgermeister Ansbacher zeigte sich beeindruckt von der professionellen und strukturierten Arbeitsweise des Zentrums sowie den erzielten Behandlungserfolgen. Das Einzugsgebiet des BFU umfasst insgesamt acht Landkreise in der Region, gleichzeitig stammen rund 50 Prozent der behandelten Menschen aus dem Stadtgebiet Ulm. Damit übernimmt das Zentrum eine bedeutende Funktion für die psychosoziale Versorgung und Integrationsarbeit vor Ort.
Im Gespräch wurde zudem deutlich, dass die Bedarfe an spezialisierten psychosozialen Angeboten für Menschen mit Fluchterfahrung weiterhin hoch sind und entsprechende Unterstützungsstrukturen langfristig gesichert werden müssen. Ansbacher bekräftigte die Bedeutung der Arbeit des BFU für die Stadt Ulm und sagte zu, dass die Unterstützung für das Zentrum unverändert fortgeführt wird.