Ulm bei den Vereinten Nationen: Gemeinsam für die Agenda 2030
Die Stadt Ulm ist Teil der deutschen Delegation beim Hochrangigen Politischen Forum der Vereinten Nationen (HLPF) zur Umsetzung der Agenda 2030. Die rund 40-köpfige Delegation wurde von zwei Parlamentarischen Staatssekretärinnen eingeladen. Am Ende wurden aus einem großen Bewerberfeld acht Städte und Gemeinden ausgewählt, darunter Ulm, um gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag die Stimme der Kommunen bei den Vereinten Nationen in New York City vom 7. bis 15. Juli 2026 einzubringen.
Ulm beteiligt sich mit Best-Practice-Beispielen in der internationalen Diskussion – von der Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit über nachhaltige und inklusive Stadtentwicklung bis hin zu digitalen Lösungen für die Beteiligung der Bürgerschaft. Zusammen mit hochrangigen Vertretungen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Jugend gestaltet Ulm konkrete Wege zu globalen Lösungen mit.
Ulm nimmt in diesem Kontext auch am Forum der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften zur Agenda 2030 teil, einem hochrangigen Treffen der Vereinten Nationen. Es hebt Städte und Regionen als entscheidende Akteurinnen bei der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) hervor und fordert eine stärkere Einbindung kommunaler Regierungen in die globale Politik.
„Ulm hat auch international einen Ruf als innovative Stadt. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, uns erneut mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt austauschen zu können und voneinander zu lernen. Das ist ein echtes Privileg für Ulm“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.
Bei diesem internationalen Format wird für Ulm die Leiterin des Teams Koordinierungsstelle Ulm Internationale Stadt aus dem Oberbürgermeisterbereich, Elis Schmeer, teilnehmen und unter anderem über die städtischen Social Media-Kanäle und auf der Homepage berichten. „Globale Strategien werden letztlich immer vor Ort umgesetzt – in unseren Städten und Gemeinden. Umso wichtiger ist es, dass Städte und Gemeinden ihre Interessen aktiv einbringen und mitgestalten. Denn lokale Perspektiven sorgen dafür, dass Strategien nicht nur ambitioniert, sondern auch praxistauglich sind und konkreten Nutzen und eine positive Wirkung für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger bringen. Ganz nach dem Motto: Global denken – lokal handeln“, so Elis Schmeer.
Programm und weitere Informationen https://hlpf.un.org/2026
Mehr Informationen zu den UN-Nachhaltigkeitsziele https://sdg-indikatoren.de/