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Mehr Grün für ein besseres Stadtklima am Sudhaus

Ein neu angelegter Stadtgarten am Sudhaus

Mit der feierlichen Einweihung des neugestalteten Stadtteilplatzes „Am Sudhaus“ hat die Stadt Ulm einen weiteren Schritt zu einer klimaangepassten und lebenswerten Stadtentwicklung gemacht. Im Rahmen des städtischen Entsiegelungsprogramms und des bundesweiten Wettbewerbs „abpflastern.de“ wurde der Platz umfassend umgestaltet und deutlich begrünt.
Jeder entsiegelte und begrünte Quadratmeter ist wichtig für das Stadtklima. Seit diesem Jahr beteiligt sich die Stadt mit ihrem Entsiegelungsprogramm an der Initiative „abpflastern.de“. Jetzt kann sie die zweite Fläche zur Wertung einreichen.

Insgesamt wurden am Sudhaus knapp 200 Quadratmeter neugestaltet. Rund 145 Quadratmeter entfallen auf neue Staudenflächen und Baumpflanzungen, weitere etwa 45 Quadratmeter auf eine neu angelegte Platzfläche mit Sitzgelegenheiten. Ziel der Maßnahme ist es, die Aufenthaltsqualität zu steigern, das Stadtklima zu verbessern und den öffentlichen Raum an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.

„Grünflächen sind heute weit mehr als ein schönes Gestaltungselement – sie sind ein wichtiger Beitrag zu einer klimaangepassten Stadt“, betonte Jochen Aminde, persönlicher Referent des Baubürgermeisters Tim von Winning, bei der Eröffnung. Mehr Grün sorge für Schatten und Kühlung, entsiegelte Flächen ermöglichten die Versickerung von Regenwasser und trügen dazu bei, die Kanalisation bei Starkregen zu entlasten. Gleichzeitig entstünden neue Lebensräume für Insekten, Vögel und Pflanzen. Und nicht zuletzt laden die neuen Sitzmöglichkeiten dazu ein, diesen Platz als Treffpunkt und Aufenthaltsort zu nutzen.

Mit der Umgestaltung beteiligt sich die Stadt Ulm zugleich an der bundesweiten Initiative „abpflastern.de“. Ziel der Aktion ist es, versiegelte Flächen zurückzubauen und durch mehr Grün zu ersetzen. Städte und Gemeinden treten dabei in einen freundschaftlichen Wettbewerb, bei dem jeder entsiegelte Quadratmeter zählt, egal ob städtisch oder Entsiegelungsmaßnahmen von Bürgerinnen und Bürgern.

Der neugestaltete Platz soll künftig als Treffpunkt für die Nachbarschaft dienen und Raum für Begegnung, Erholung und Austausch bieten. Gleichzeitig setzt die Umgestaltung ein sichtbares Zeichen für eine klimaresiliente und zukunftsfähige Stadtentwicklung in Ulm.