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Gemeinderat Ulm besucht das Helmholtz-Institut

Gemeinderatsmitglieder gekleidet in weißen Schutzwesten in einem Labor

Am Mittwoch (14. Januar 2026) hat der Gemeinderat das Helmholtz-Institut Ulm (HIU) besucht, um sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen in der Energiespeicherung zu informieren. Oberbürgermeister Martin Ansbacher sowie die Bürgermeister Martin Bendel, Iris Mann und Tim von Winning folgten ebenfalls der Einladung des Forschungsinstituts.

Institutsdirektor Professor Maximilian Fichtner eröffnete den Besuch mit einem Fachvortrag unter dem Titel „Energiespeicherung der Zukunft – Wasserstoff, E-Fuels, Batterien“. Darin beleuchtete er zentrale Herausforderungen und Chancen moderner Energiespeichertechnologien und zeigte auf, welche Rolle Batterieforschung für eine nachhaltige Energieversorgung spielt.

Im Anschluss tauschten sich die Gäste und die Gastgebenden zu den vorgestellten Technologien, ihren Anwendungsmöglichkeiten sowie zur Bedeutung des HIU für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Ulm aus. „Das HIU ist ein Exzellenzzentrum der deutschen Batterieforschung. Mit unseren Partnern, der Universität Ulm und dem Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung (ZSW), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie dem neu gegründeten Gemeinschaftslabor „CELEST Lab“ ist am Standort Ulm die größte deutsche Aktivität zur Batterieforschung angesiedelt“, erklärte Fichtner. Das HIU betonte zudem, dass der Besuch die enge Verbindung zwischen Stadtpolitik und Wissenschaft deutlich unterstrich.

Auch Fragen der innerstädtischen Ladeinfrastruktur sowie die Bedeutung von Elektroautos im urbanen Raum wurden diskutiert. Die Arbeitsplatzsicherheit bei deutschen Automobilherstellern und die Auswirkungen des technologischen Wandels auf den Wirtschaftsstandort Ulm standen im Fokus der Diskussion.

Abgerundet wurde der Besuch durch eine Führung durch die Labore des Instituts. Dabei erhielten die Gäste Einblicke in die technische Ausstattung, die angewendeten Forschungs- und Analyseverfahren sowie die Räume des HIU.

„Das Helmholtz-Institut Ulm ist ein wichtiger Bestandteil des Wissenschaftsstandorts. Es gehört zu den bedeutendsten Forschungszentren Europas im Bereich Batterieforschung. Mit seinen starken nationalen und internationalen Kooperationen nimmt das Institut eine zentrale Rolle in der europäischen und globalen Batterieforschung ein. Sie leistet einen relevanten Beitrag zur Energiewende und zur Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilität - und damit für eine zukunftsträchtige Technologie. Wir als Stadt Ulm sind sehr stolz darauf, dass ein solch wichtiges Institut in Ulm sitzt. Auch hat der Austausch erneut gezeigt, wie bedeutend die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Stadt und Industrie für einen starken Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Ulm ist“, sagte Oberbürgermeister Martin Ansbacher.