Stadt Ulm vergibt Gastronomie- und Co-Working-Flächen in der Wilhelmsburg
© Stadtarchiv Ulm
Die Suche nach einem Betreiber für Gastronomie- und Co-Working-Bereich in der Wilhelmsburg ist abgeschlossen. Die Stadt Ulm vergibt den Auftrag im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens an die CPN Cross Promotion Network GmbH aus Ulm. Ein Auswahlgremium hatte das Unternehmen ausgewählt. Die Jury setzte sich aus Mitgliedern des Gemeinderats, Vertretungen der Verwaltungsspitze, Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sowie externen Fachleuten zusammen. Bewertet wurde ausschließlich auf Grundlage der in der Ausschreibung definierten Kriterien.
Die Jury legte den Fokus darauf, einen Partner zu finden, der die Wilhelmsburg langfristig begleitet, den Standort berücksichtigt und bereit ist, gemeinsam mit der Stadt die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Nach sorgfältiger Bewertung aller Bewerbungen gemäß den festgelegten Kriterien entschied sich die Jury für das regional verankerte Unternehmen.
Die Bewerbung der CPN Cross Promotion Network GmbH entsprach den in der Ausschreibung festgelegten Kriterien und wurde nach Bewertung durch das Auswahlgremium ausgewählt. Das gastronomische Angebot sieht einen Café-Tagesbetrieb sowie ein Restaurant am Abend vor und trägt damit zu einer durchgehenden Belebung des Innenhofs und der angrenzenden Räume bei. Der Co-Working-Bereich ist darauf ausgerichtet, ein offenes Arbeitsumfeld zu schaffen, das auch Kooperationen mit der lokalen Kultur- und Kreativszene ermöglicht.
Im Rahmen der Ausschreibung für die künftige Gastronomie- und Co-Working-Nutzung in der Wilhelmsburg sind aussagekräftige Bewerbungen eingegangen. Das Spektrum der eingereichten Konzepte – von regionalen Initiativen bis hin zu international agierenden Unternehmen – unterstreicht das Potenzial der Wilhelmsburg als Standort mit Entwicklungsperspektive.
Die Burg bleibt offen für vielfältige Akteure, temporäre Formate, Kooperationen und zusätzliche gastronomische Angebote. Diese Offenheit ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Standortentwicklung und soll auch künftig gefördert werden.
Mit dieser Entscheidung wird ein weiterer Schritt auf dem Weg zur schrittweisen Belebung der Wilhelmsburg erreicht. Die Stadt Ulm bedankt sich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihr Engagement und die eingereichten Konzepte. In den kommenden Wochen werden die Vertragsverhandlungen vorbereitet. Der Betrieb soll, vorbehaltlich der baulichen Fortschritte, ab 2026 schrittweise starten.