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Spohn-Stiftung: Das unvergessliche Auslandsstudienjahr

Gruppenbild der Stipendiaten mit Oberbürgermeister Martin Ansbacher

Die Alexander Spohn-Stiftung vergibt auch dieses Jahr wieder Stipendien für einjährige Auslandsaufenthalte an Abiturientinnen und Abiturienten der Ulmer Gymnasien sowie des Lessing-Gymnasiums Neu-Ulm. Gemeinsam mit der DAAD-Stiftung erhalten die fünf Stipendiaten die Chance, internationale Erfahrungen zu sammeln und ihr Studium im Ausland zu vertiefen.

„Das Stipendium ist eine einmalige Chance. Die Teilnehmenden können einen Teil der Welt entdecken und damit ihren Horizont erweitern. Das Spohn-Stipendium bietet eine attraktive Förderung der Bildung ergänzend zur städtischen Bildungsoffensive. Denn entscheidend ist: Das Programm schafft Zukunftsperspektiven unabhängig vom sozialen Hintergrund. Hier steht eben Motivation und nicht Begabung im Vordergrund. Bildung ist der entscheidende Schlüssel für die Zukunft, auch für die Zukunft unserer Stadt. Ohne eine gute Bildung für alle gibt es keine Chancengerechtigkeit. Ich kann deshalb jungen Menschen nur empfehlen: Bewerbt euch für das Stipendium und nutzt diese wunderbare Gelegenheit“, sagt Oberbürgermeister und Stiftungsvorstand Martin Ansbacher.

Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt nach Motivation, nicht allein nach schulischer Leistung. Christian Beine, Geschäftsführer der Stiftung, erklärt: „Bei uns zählt die Motivation - nicht nur Exzellenz.“ Unterstützt wird die Stiftung von der DAAD-Stiftung, die mit über 100 Jahren Erfahrung die Organisation und Begleitung der Auslandsaufenthalte sicherstellt.

Die diesjährigen Stipendiaten freuen sich auf ihre Zeit im Ausland:
• Niko Hönig zieht nach Portugal, um Literatur-Kunst-Medien zu studieren. „Ich kann Fachliches und interkulturelle Erfahrungen kombinieren“, sagt er.
• Lea Steinwedel startet in die USA, um Einblicke in den Lehrberuf zu gewinnen: „Ich möchte lernen, was es bedeutet, eine gute Lehrerin zu sein.“
• Franziska Glöggler geht nach Japan, um das dortige Bildungssystem kennenzulernen und neue Perspektiven zu sammeln.
• Samuel Klefe setzt sein Masterstudium in Wirtschaftsinformatik in Australien fort.
• Jan Moisel beginnt seinen Master in Mathematik an der University of Waterloo in Kanada.
Clemens Röger, Stipendiat von 2023, gibt den neuen Geförderten einen Tipp mit auf den Weg: „Euer Auslandsjahr wird unvergesslich – es wird noch besser, als ihr es euch vorstellt.“

Start 7. Bewerbungsrunde - Frist bis 30. September 2025

Das Verfahren für die siebte Bewerbungsrunde ist gestartet. Bis zum 30. Ende September 2025 sind Bewerbungen über www.alexanderspohnstiftung.de/bewerbung/ für ein Stipendium, beginnend mit dem Wintersemester 2026/2027, möglich. Für das Jahr 2026 sind wieder bis fünf Stipendien vorgesehen.