Ausschreibung „Beispielhaftes Bauen 2019 – 2026“
Schirmherr ist Oberbürgermeister Martin Ansbacher. Er sagt: „Architektur
prägt das Gesicht einer Stadt und macht sie unverwechselbar. Wer durch Ulm
läuft oder unsere Region besucht, merkt schnell: Architektonisch gibt es hier
viel zu entdecken. Mit der Auszeichnung sollen besonders die Bauten geehrt
werden, die nicht auf den ersten Blick ins Auge fallen, aber Funktion und Atmosphäre
auf besondere Weise verbinden.“
Eine Auszeichnung erhalten solche Einreichungen, die beispielgebend für die Architektur und Stadtgestaltung in unserem Alltag sind, die Positives für das Wohlbefinden und das Zusammenleben von Menschen leisten. Das können gleichermaßen ein öffentlicher Platz oder Garten sein wie eine Schule oder Scheune – also keineswegs nur spektakuläre Großbauprojekte. Ziel des Auszeichnungsverfahrens ist, beispielhafte Architektur aufzuspüren und ihr ein Forum zu bieten, denn zahlreiche Bauten, die sonst unbeachtet blieben, haben den Blick der Öffentlichkeit verdient. Zur Teilnahme sind alle Bauherrinnen und Bauherren eingeladen, die gemeinsam mit einer Architektin oder einem Architekten gebaut haben. Aber auch alle Kammermitglieder – aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur oder Stadtplanung – sind zur Einreichung aufgefordert. Unabhängig davon, wer die Initiative ergreift: Die Auszeichnung geht an beide Partner. Denn Baukultur kann nur dort entstehen, wo sich Bauherrschaft und Planende gemeinsam für eine umweltgerechte und vor allem am Menschen orientierte Lösung der Bauaufgabe engagieren.
Die prämierten Objekte werden im Internet (www.akbw.de/objekte), in der App Architekturführer Baden-Württemberg und einer Broschüre umfangreich dokumentiert. Zudem erhalten die Bauherrinnen und Bauherren sowie Architektinnen und Architekten im Rahmen einer Feierstunde Urkunden überreicht, auch eine Plakette zur Befestigung am Bauwerk gehört zur Auszeichnung. Das letzte Verfahren „Beispielhaftes Bauen“ im Alb-Donau-Kreis und in der Stadt Ulm fand 2019 statt. 21 Objekte erhielten damals eine Prämierung.
Auslobungsunterlagen: www.akbw.de