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Hitler. Ein Hundeleben - Ausstellung im Stadthaus

31. August bis 24. November 2019

Künstler FLATZ mit Hund

© FLATZ

Eine Deutsche Dogge, geboren als "Einstein von Bayern", begleitete den österreichischen Performancekünstler FLATZ in den 1990er Jahren. FLATZ nannte seinen Hund "Hitler". Die Namensgebung des Hundes wie auch die Untertitel der in großer Zahl entstandenen Hundefotos sind provokant; und sie machen die Geschichte witzig und teilweise trivial.

FLATZ: "Ich will zum genauen Hinsehen zwingen [...]. Hitler ist immer bei mir, ebenso wie wir den historischen Hitler immer mit uns herumschleppen, weil er Teil unserer Geschichte ist, die - solange sie verdrängt, verklärt oder tabuisiert wird - eben nicht bewältigt ist. Die Dinge zu benennen, befreit vor der Angst, Fehler zu machen."

Wolfgang Flatz (*1952 in Dornbirn) studierte nach seiner Ausbildung zum Goldschmied, Metalldesign und Goldschmiedekunst und anschließend Malerei bei Karl Fred Dahmen und Günter Fruhtrunk. Parallel dazu studierte er Kunstgeschichte an der LMU München. Seit 1974 tritt er mit Kunstaktionen an die Öffentlichkeit, die in aller Regel extrem sind und auf Provokation zielen.
FLATZ lebt seit 1975 in München, hatte Gastprofessuren in Deutschland (Darmstadt), Österreich (Linz) und der damaligen UdSSR (Leningrad, Moskau und Tiflis) sowie zahlreiche Lehraufträge an europäischen Hochschulen inne. In seiner Heimatstadt Dornbirn hat der Künstler 2009 ein eigenes Museum eingerichtet.

Am 1. September 2019 jährt sich der deutsche Überfall auf Polen, der den Beginn des Zweiten Weltkriegs markiert, zum 80. Mal: der Anlass, die Serie „Hitler. Ein Hundeleben“ im Stadthaus zu zeigen. Die Projektleitung liegt bei Dr. Raimund Kast.

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei!

Weitere Informationen unter www.stadthaus.ulm.de