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Die geraubten Mädchen

Ausstellung im Stadthaus Ulm

schwarz-weiß Foto einer Frau

© Andy Spyra

Die diesjährige Herbstausstellung gewährt interessante Einblicke in die Thematik Boko-Haram.

Im April 2014 überfiel die Terrororganisation Boko Haram ein ganzes Dorf in Nigeria und verschleppte 276 Schülerinnen. Bis heute sind viele Frauen in der Gewalt Boko Harams.

Der Zeit Reporter Wolfgang Bauer und der Fotograf Andy Spyra haben eine Interviewreihe mit Frauen und Mädchen, die der Terrorgruppe entfliehen konnten, zusammengestellt. Unfassbare Geschichten werden durch die Ausstellung näher beleuchtet und die Besucherinnen und Besucher bekommen einen Eindruck der Schreckensereignisse.
Zusätzlich zur Ausstellung werden zwei Interviewfilme des Förderpreis Junge Ulmer Kunst Christoph Büchler gezeigt. Büchler interviewte die nigerianischen Flüchtlinge Clement und Benjamin. Clement wuchs in Benin-Stadt, Nigeria, auf. Er hatte ein gutes Leben in seiner Familie. Doch dann kam es zur Katastrophe, als Terroristen von Boko Haram die Gewalt in seine Welt trugen. Er musste aus seiner Heimat fliehen. Benjamin wuchs im Norden von Nigeria auf. Er lebte in Nigerias Hauptstadt Abuja und wollte zum Nigerianischen Militär, um gegen Korruption und Kriminalität zu kämpfen. Auch seine Träume wurden zum Alptraum.

Dauer der Ausstellung: 2. September 2018 (Eröffung um 11 Uhr) bis 28. Oktober 2018
Projektleitung: Karla Nieraad und Andrea Kreuzpointner
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei!