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Lois Hechenblaikner – Alpenglühn

Ausstellung im Museum Ulm

© Museum Ulm

Mit der Veröffentlichung seines im renommierten Steidl Verlag erschienen Bildbandes „Ischgl“ im vergangenen Sommer sorgte Lois Hechenblaikner (*1958) für großes internationales Medienaufsehen.

Bereits seit Mitte der 1990er Jahre beschäftigt sich der aus Alpbachtal in Tirol stammende Fotograf mit den Auswirkungen des Massentourismus auf seine Heimat. Gerade Ischgl ist für ihn mit seinen allwinterlichen Après-Ski-Exzessen ein Inbegriff eines „Delirium Alpinum„ und des „touristischen Wahnsinns“.

Auch im Zusammenhang mit der Corona-Krise erlangte der Skiort im Frühjahr 2020 eine fragwürdige Berühmtheit als Hotspot, von dem aus sich Covid-19 in Europa verbreiten konnte.

Das Museum Ulm präsentiert nun bis zum 11. April 2021 eine Auswahl an Fotoserien, Videos und Installationen von Lois Hechenblaikner, in denen er den Wandel seiner Heimat als Beobachter begleitet. Die Ausstellung zeigt die künstlerische Verarbeitung eines Lokalkolorits, das plötzlich und ungewollt überregionale Bedeutung erlangte und dadurch zum Thema wird, das uns alle angeht. Für Besucher bleibt das Museum Ulm allerdings bis mindestens 10. Januar geschlossen.

Einen SWR-Fernsehbericht vom 11.12.2020 zur Ausstellung finden Sie hier.

Ein kleines anregendes Gipfeltreffen auf der Dachterrasse des Museums Ulm mit Lois Hechenblaikner und der Museumsdirektorin Dr. Stefanie Dathe finden Sie weiter oben.