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Ulm neues Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen
Als 30. Mitglied ist Ulm in die "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg" (AGFK-BW) aufgenommen worden. Eine Nachricht, über die sich insbesondere das "Team FahrRad" der Stadt Ulm, Tom Schiller und Sandra Clauß, freut. Denn: Im AGFK-BW kann man nicht einfach Mitglied werden.
Um in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen zu werden, musste die Stadt eigene Empfehlungen zur Stärkung des Radverkehrs definieren. Dazu gehören beispielsweise eine politische Absichtserklärung durch den Gemeinderat, den Radverkehr stärken zu wollen, die Berücksichtigung des Radverkehrs bei städtischen Planungen (Beispiel City Bahnhof) oder auch die Schaffung einer Servicestelle für den Radverkehr. Entsprechende Handlungsempfehlungen wurden bereits im November 2011 vom Ulmer Aktionsbündnis "FahrRad", an dem auch die Stadt beteiligt ist, vorgelegt. Die Stadt musste zudem einen Ansprechpartner eigens für das Thema fahrradfreundliche Kommune benennen. In Ulm ist dies das bei der städtischen Verkehrsplanung angesiedelte "Team FahrRad“.
"Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft ist ein deutliches Signal, dass es uns wichtig ist, den Radverkehr in Ulm in den nächsten Jahren zu pushen", sagt Schiller. Der Anteil des Fahrrads am städtischen Verkehrsaufkommen liegt derzeit bei rund elf Prozent. In acht Jahren sollen es 20 Prozent sein. Außerdem, so Schiller, setzt die Stadt auf den Erfahrungsaustausch mit den anderen in der Arbeitsgemeinschaft vertretenen Kommunen, darunter beispielsweise bekannte Fahrradstädte wie Freiburg, Karlsruhe und Tübingen.
Bürgerinnen und Bürger, die Fragen und Anregungen zum Thema Fahrrad-fahren in Ulm haben oder sich im Aktionsbündnis "FahrRad" engagieren möchten, erreichen die städtischen Radwegeplaner unter der Telefonnum-mer 0731/161-6616. Mehr Informationen rund ums Radfahren sowie die Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Radverkehrs in Ulm finden Sie online unter www.ulm.de/fahrrad.

