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Europäische Projekte
ENTER.HUB
Die Stadt Ulm setzt nach der Umgestaltung der Neuen Mitte ein weiteres Jahrhundertprojekt um: die Neugestaltung des Bahnhofsviertels, mit Wengen-, Theater- und Dichterviertel. Diese Bemühungen haben nun auch auf europäischer Ebene Beachtung gefunden und so begleitet das Projekt ENTER.HUB in den kommenden Jahren diesen Wandel.
Die Teilnahme der Stadt Ulm an dem ENTER.HUB-Projekt soll dazu beitragen, die Stadt für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts fit zu machen. Der Citybahnhof Ulm ist ein Dialogprojekt mit einem ganzheitlichen Ansatz und dem Einsatz neuer Planungswerkzeuge.
Was ist ENTER.HUB?
ENTER.HUB ist eines von 15 Projekten, die aus den 81 Bewerbern des dritten URBACT II Aufrufs europaweit ausgewählt wurden. Es wird durch das URBACT-Programm ko-finanziert.
Das Projekt stellt die Rolle von Bahnknotenpunkten / intermodalen Verknüpfungen heraus, die auf der Ebene von Bundesländern, in Städten von mittlerer Größe relevant sind als Lokomotive für die integrierte Stadtentwicklung und die ökonomische, soziale und kulturelle Erneuerung.
Das Projekt stellt die Rolle von Bahnknotenpunkten / intermodalen Verknüpfungen heraus, die auf der Ebene von Bundesländern, in Städten von mittlerer Größe relevant sind als Lokomotive für die integrierte Stadtentwicklung und die ökonomische, soziale und kulturelle Erneuerung.
Im Rahmen des Projektes sollen innovative Werkzeuge entwickelt werden, um die städtebauliche Entwicklung und die Stadtpolitik so aufzuwerten, dass eine nachhaltige Entwicklung möglich ist.
Wirtschaftliche, kulturelle und soziale Gestaltungsmöglichkeiten sollen genutzt werden, um Bahnknotenpunkte von regionaler Bedeutung zu stärken und zu erweitern.
Wirtschaftliche, kulturelle und soziale Gestaltungsmöglichkeiten sollen genutzt werden, um Bahnknotenpunkte von regionaler Bedeutung zu stärken und zu erweitern.
Was ist URBACT?
URBACT II ist ein europäisches Austausch- und Lernprogramm, das die nachhaltige städtische Entwicklung fördert. Planungen von Bahnhöfen und ihrer Umgebung an Hochgeschwindigkeitsstrecken sind ein zentrales Thema für Europa: "Die Gleise schließen Europa näher zusammen".
Projektpartner in Europa
In der ersten Phase des Projekts waren vier Städte aus vier Ländern der EU beteiligt:
Reggio Emilia, Italien (Lead Partner), 170.000 Einwohner
Ciudad Real, Spanien, 75.000 Einwohner
Creil und Umgebung, Frankreich , 73.000 Einwohner
Ulm, 120.000 Einwohner.
Reggio Emilia, Italien (Lead Partner), 170.000 Einwohner
Ciudad Real, Spanien, 75.000 Einwohner
Creil und Umgebung, Frankreich , 73.000 Einwohner
Ulm, 120.000 Einwohner.
Nach dieser Entwicklungsphase wurde Ende Januar 2013 die Durchführungsphase genehmigt. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Partner auf 12 erhöht:
Gdynia, Polen, 247.000 Einwohner
Girona, Spanien, 96.000 Einwohner
Lodz, Polen, 725.000 Einwohner
Lugano, Schweiz, 54.000 Einwohner
Örebro Region, Schweden, 137.000 Einwohner
Porto, Portugal, 238.000 Einwohner
Preston, Großbritannien, 135.000 Einwohner
Rostock, Deutschland, 204.000 Einwohner.
Gdynia, Polen, 247.000 Einwohner
Girona, Spanien, 96.000 Einwohner
Lodz, Polen, 725.000 Einwohner
Lugano, Schweiz, 54.000 Einwohner
Örebro Region, Schweden, 137.000 Einwohner
Porto, Portugal, 238.000 Einwohner
Preston, Großbritannien, 135.000 Einwohner
Rostock, Deutschland, 204.000 Einwohner.
Projektthemen
Folgende Themen werden behandelt und einer systematischen Fragestellung unterworfen.
1. Synergie zwischen Verkehrsknoten (Hub) und Stadt
2. Synergie zwischen Hub und Einzugsgebiet (Umland)
3. Tourismus und Kultur
4. Urbane und ökologische Auswirkungen
5. Kommunikation/Beteiligung/Steuerung
6. Schaffung von Netzwerken zwischen diesen Hubs und ihren polyzentrischen Gebieten
7. Neue Planungswerkzeuge, die auf den neuen Einzugsgebieten basieren, die die politischen Grenzen überschreiten können
8. Vernetzung von Schiene zu Schiene
9. Vernetzung von Schiene zu Straße
10. Auswirkungen auf die Wirtschaft
2. Synergie zwischen Hub und Einzugsgebiet (Umland)
3. Tourismus und Kultur
4. Urbane und ökologische Auswirkungen
5. Kommunikation/Beteiligung/Steuerung
6. Schaffung von Netzwerken zwischen diesen Hubs und ihren polyzentrischen Gebieten
7. Neue Planungswerkzeuge, die auf den neuen Einzugsgebieten basieren, die die politischen Grenzen überschreiten können
8. Vernetzung von Schiene zu Schiene
9. Vernetzung von Schiene zu Straße
10. Auswirkungen auf die Wirtschaft
Projektziele
Ulm wird sich mit den Synergieeffekten von Bahnknotenpunkten und städtebaulichen Verknüpfungen beschäftigen. Außerdem werden die neu erprobten Methoden der Bürgerorientierung für das Projekt genutzt. Ulm kann hier auf die Beteiligungsprozesse beim Citybahnhof Ulm verweisen, die bereits erfolgt sind.
Außerdem wird untersucht, welche Rolle das Image in diesem Zusammenhang spielt.
Außerdem wird untersucht, welche Rolle das Image in diesem Zusammenhang spielt.
Ulm in ENTER.HUB
Das Europabüro der Stadt Ulm koordiniert die Ulmer Aktivitäten. Kooperationspartner innerhalb der Stadt Ulm ist der Fachbereich des Bürgermeisters für Stadtentwicklung und Umwelt, Alexander Wetzig. Wichtigster Partner innerhalb des Fachbereichs ist SUB III (Stadtplanung, Umwelt und Baurecht), der für den Citybahnhof Ulm zuständig ist.
Lokale Unterstützergruppe in Ulm
Ein weiteres Ziel ist der Aufbau einer lokalen Unterstützungsgruppe für das Projekt. Universität Ulm, IHK Ulm, Regionalverband Donau-Iller, SWU, Deutsche Bahn und BUND werden in der Ulmer Expertengruppe zusammenarbeiten.
Dieses Netzwerk aus lokalen Akteuren wird in einer "Local Support Group" die territorialen und funktionalen Gebiete, die die Bahnknotenpunkte umgeben, neu definieren. Best Practice Beispiele werden genutzt, um bereits vorhandenes Wissen in die zwölf Projektpartnerstädte zu transformieren.
Dieses Netzwerk aus lokalen Akteuren wird in einer "Local Support Group" die territorialen und funktionalen Gebiete, die die Bahnknotenpunkte umgeben, neu definieren. Best Practice Beispiele werden genutzt, um bereits vorhandenes Wissen in die zwölf Projektpartnerstädte zu transformieren.
Projekt "CLIQ"
Welche Rolle spielt eine Stadt bei der Entstehung von Innovationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU)? Welchen Einfluss auf Innovationen hat das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft?
Städte von der Größe Ulms können direkt oder indirekt auf den Innovationsprozess Einfluss nehmen. Im Projekt "CLIQ - Creating Local Innovation through a Quadruple Helix" wird die Situation in allen beteiligten Städten und Regionen miteinander verglichen. Gute Beispiele (Best Practices) werden dann auf andere Städte übertragen.
Die Projektidee zu "CLIQ"ist im Netzwerk Eurotowns entstanden. Übersetzt lautet der Titel: „Schaffung von Innovation auf lokaler Ebene durch die vierfache Helix (Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft)“.
Das Europabüro der Stadt Ulm ist einer der 18 Partner aus elf europäischen Ländern. Leadpartner ist die Stadt Jyväskylä, Finnland.
Die Projektpartner sind Mitgliedsstädte des Eurotowns-Netzwerkes von der Größe Ulms, zusätzlich Handelskammern, Entwicklungsagenturen, Forschungseinrichtungen und die Regierung von Katalonien.
Das Projekt hat in seiner dreijährigen Laufzeit seit Oktober 2008 verschiedene Arbeitsergebnisse vorgelegt. Einen "CLIQ-O-Meter", der dazu geeignet ist, den Grad und die Qualität von Innovation in verschiedenen Einrichtungen im Selbsttest zu ermitteln. Außerdem liegen die "CLIQ-Aktionstipps" vor, die verschiedene Methoden präsentieren, wie in den europäischen Städten und Einrichtungen Innovation an KMU herangetragen werden kann. Diesen beiden Beiträgen ist gemein, dass die Vorschläge jeweils innerhalb der Vierfachen Helix gemacht werden. Eine besondere Rolle kommt dabei der Zivilgesellschaft zu.
Die Leitung des Projekts für die Stadt Ulm hat die Europakoordinatorin, Dorothea Hemminger. E-Mail: d.hemminger@ulm.de
Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier:
Made in Europe - Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
© Europabüro der Stadt Ulm
Am Dienstag, den 29. März 2011 fand in Ulm ein ganztägiger internationaler Erfahrungsaustausch von drei – von der EU geförderten – Projekten statt.
Die Europakoordinatorin der Stadt Ulm, Dorothea Hemminger hat im Rahmen des Projektes CLIQ zu diesem Erfahrungsaustausch eingeladen. Das CLIQ-Projekt versucht die Frage zu klären: Welchen Einfluss auf Innovationen das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft hat?
Die Einzelheiten und der genaue Ablaufplan sind unter dem beigefügten Link abrufbar.
Um 18.00 Uhr fand die schon traditionelle Stadthausveranstaltung des unw - dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Europabüro der Stadt Ulm - statt. Als Referenten konnten Dr. H. Werner Utz (Uzin AG), Dr. Dieter Heidtmann (Ev. Akademie Bad Boll) und Dr. Christian Kühne (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr) gewonnen werden.
Projekt "MMOVE"
Im Projekt "MMOVE - Mobility Management oVer Europe: changing Mobility Patterns" (Mobiltätsmanagement in Europa: Veränderung von Mobilitätsmustern) geht es um den Austausch von Strategien zwischen den Eurotownstädten im Bereich der nachhaltigen Mobilitätspolitik.
Im Fokus stehen Innovationen im Hinblick auf Verkehrsanforderungen, aber auch Maßnahmen, die die Wahrnehmung der Öffentlichkeit und das Verkehrsverhalten selbst ändern.Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf den Verkehrsproblemen von Städten mit bis zu 250.000 Einwohnern.
Themenbereiche sind: Sichere Verkehrswege, Reduzierung von CO2, Verbesserung der Luftqualität und Vergrößerung des Anteils an umweltfreundlichen Verkehrsformen.
Durch das Projekt entsteht die Möglichkeit, Ulmer Mobilitätsstrategien mit denen von europäischen Städten ähnlicher Struktur zu vergleichen.
Durch das Projekt entsteht die Möglichkeit, Ulmer Mobilitätsstrategien mit denen von europäischen Städten ähnlicher Struktur zu vergleichen.
Die Europakoordinatorin der Stadt Ulm, Dorothea Hemminger, leitet das Projekt in Ulm. E-Mail: d.hemminger@ulm.de
Projektpartner sind neun Städte im Eurotown- Netzwerk und eine italienische Region aus acht EU-Ländern.
Leadpartner des Projekts ist die Stadt Reggio Emilia, Italien.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:

