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Über 300.000 Besucher in Ulm und Neu-Ulm – Begegnungscharakter ist 'voll aufgegangen'
Das Internationale Donaufest 2012 in Ulm und Neu-Ulm endet mit einem Besucherrekord. Über 300.000 Gäste kamen zu den rund 120 Veranstaltungen auf beiden Seiten der Donau. Zehn Tage lang stand das Fest unter dem Motto "Aufbruch und Begegnung". "Das pulsierende Leben in den Städten Ulm und Neu-Ulm war großartig während der zehn Tage", bilanziert Ulms Erster Bürgermeister und Donaubüro-Geschäftsführer Gunter Czisch das am Sonntag zu Ende gegangene Internationale Donaufest.
In diesem Jahr stand das alle zwei Jahre auf beiden Seiten der Donau stattfindende Fest unter dem Motto "Aufbruch und
Begegnung" - verbunden mit einem deutlichen Schwerpunkt auf das Thema "Jugend". So waren allein 300 Jugendliche aus allen zehn Donauländern nach Ulm und Neu-Ulm gekommen, um am Donaujugendcamp "Europa sind wir", dem donau.pop.camp und am politischen Planspiel „An der schönen blauen Donau“ teilzunehmen.
Begegnung" - verbunden mit einem deutlichen Schwerpunkt auf das Thema "Jugend". So waren allein 300 Jugendliche aus allen zehn Donauländern nach Ulm und Neu-Ulm gekommen, um am Donaujugendcamp "Europa sind wir", dem donau.pop.camp und am politischen Planspiel „An der schönen blauen Donau“ teilzunehmen.
Vorangegangen war ein Eröffnungswochenende (6./7. Juli) mit einer beachtlichen Zahl politischer Gäste, die Ulm und Neu-Ulm die Ehre erwiesen und mehreren Konferenzen zum Austausch fachlicher Themen. Besonders hervorzuheben sind dabei die Konferenzen vom Zentrum für Angewandte wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWIW) mit dem Titel "Aktives Altern und intergenerationeller Dialog" sowie die Forschungsministerkonferenz aller Donauländer mit EU Kommissar Johannes Hahn. Hier wurde in Ulm durch Bundesministerin Annette Schavan ein neues und sehr ambitioniertes Forschungsprogramm aufgelegt.
Kulturell war während der zehn Festtage sehr viel geboten: Begeisternde Konzerte (Kinderzimmer Productions, Darko Rundek, Balkan Brass Battle), spannende Lesungen mit Nina Petri und Dietmar Bär und auch ein hochkarätiges Klassikprogramm (Großes Chorkonzert, international besetzter Trompetenwettbewerb) sorgten bei den Gästen für inspirierende und unvergessene Momente. Erstmals bei einem Donaufest wurde auch musikalisch dem Bereich „Junge Musik“ eine eigene Bühne gewidmet. Mit Künstlern wie Marcelo (Serbien), Tom & The Twisters (Kroatien), Brass in the Five und Fókatelep (Ungarn) spielten junge Bands und Gruppen aus dem Donauraum begeisternde Konzerte. Einziges Manko: Zu optimistisch waren die Erwartungen, die Bühne donau.bastion von 0 auf 100 als neuen Spielort zu etablieren. "Gerne hätten wir während der Woche mehr Besucher begrüßt. Die Aufgabe, an diesem Format weiter zu feilen, wird für das Team und die Kooperationspartner in der donau.bastion eine Herausforderung. Es lohnt sich, weil das Programm selbst eine sehr wertvolle Bereicherung des Donaufestes war", beschreibt der künstlerische Leiter Rainer Markus Walter die Situation.
Sehr gut vom Publikum angenommen wurden die geänderten Anfangszeiten im Donausalon auf Ulmer Seite. War es anfangs zu "Lärmkonflikten" mit gleichzeitig auf der Green Danube Stage auftretenden Künstlern gekommen, konnte hier mit einer zeitlichen Verschiebung der Auftritte "rasch und für alle Beteiligten mit einer sehr guten Lösung reagiert werden", so Walter. Ein positives Fazit zieht auch Marktleiter Christof Hußmann: "Die rund 70 Kunsthandwerker und 40 Gastrobetriebe sind alle zufrieden mit ihren Umsätzen." Das fast durchweg gute Wetter habe besonders am Eröffnungswochenende für Rekordumsätze gesorgt. Insgesamt strömten über 300.000 Besucher in den zehn Tagen auf das Marktgelände und zu den diversen Veranstaltungsorten. Zudem sorgte das Bühnenprogramm in Neu-Ulm (u.a. Marko Simsa, BR Live Sendung „Auf geht´s“) täglich für sehr gute Stimmung vor der Bühne und an den Gastroständen, so Bernd Leitner, Spielortverantwortlicher der Green Danube Stage.
Besonders zufrieden zeigt sich das neue Leitungsteam auch mit der Vorbereitung und dem Ablauf des gesamten Donaufests. Sabine Meigel: "Der Begegnungscharakter stand im Fokus des diesjährigen Donaufests und das haben wir mit dem vielfältigen Programm und konstruktiver Zusammenarbeit im Team geschafft."

