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Stadthaus
Umstritten, bekämpft, hochgelobt: 1993 wurde es eröffnet, das im Mittelpunkt der Stadt, direkt neben dem Ulmer Münster liegende, vom New Yorker Architekten Richard Meier entworfene Stadthaus. Als moderne Bauskulptur korrespondiert das Stadthaus auf besondere Weise mit dem spätgotischen Sakralbau. Das Zusammenspiel der Stile schafft eine Atmosphäre, die sowohl der Tradition als auch der Zukunft verpflichtet ist. Der Anspruch der Progressivität, der sich aus der Architektur des Meier-Baus und der geographischen Lage im Zentrum Ulms ableitet, spiegelt sich auch im Innern des Hauses wider.
Mit seinen Räumlichkeiten bietet das Stadthaus eine Fülle von Nutzungsmöglichkeiten. Je nach Anforderungsprofil einer Veranstaltung fungiert es als Ort für Ausstellungen, Konzerte, Diskussionsforen, Gesellschaftsabende oder als Kongresszentrum. Das Stadthaus ein Betrieb, der Ausstellungen und Veranstaltungen vor allem in Kooperation, aber auch selbst produziert und sich darüber hinaus als Bürgerforum für Gastveranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Soziales zur Verfügung stellt.

