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Startschuss für 16-Millionen-Euro-Bauprojekt am Schulzentrum Kuhberg
Insgesamt rund 8000 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zählt das Schulzentrum Oberer Kuhberg. Damit gehört der Campus, bestehend aus der Anna-Essinger, der Robert Bosch und der Ferdinand von Steinbeis-Schule, zu den größten in ganz Baden-Württemberg. Über die Jahre wurde es vor allem für die beiden beruflichen Schulen räumlich eng, so dass sich die Stadt zu einem Erweiterungsbau entschloss. Am 8. Dezember 2011 fand im Beisein von Oberbürgermeister Ivo Gönner der Spatenstich statt. "Ich freue mich, dass der Startschuss für den nötigen Bau jetzt gefallen ist", so Gönner.
Neben den zusätzlichen für den Unterricht bestimmten Räumen wird eine zentrale Mensa entstehen, die dann auch von den Schülerinnen und Schülern der Anna-Essinger-Schule genutzt werden soll. Mit der Fertigstellung des Baus, der vom Land Baden-Württemberg mit 9 Millionen Euro bezuschusst wird, rechnen die Stadtplaner bis zum Beginn des Schuljahres 2013/14.
Den Architekturwettbewerb für den Erweiterungsbau mit rund 4000 Quadratmetern Nutzfläche hatte das Architekturbüro Gerhardt Meyer und Partner aus Bayreuth für sich entschieden. Der derzeitige Lehrerparkplatz der Gewerbeschule muss für den Erweiterungsbau weichen. Versetzt dahinter, in nördlicher Richtung, entsteht die Mensa.
Nach Fertigstellung der Neubauten, steht dann die Sanierung von Bosch- und Steinbeis-Schule auf dem Programm. Deren Gebäude sind 25 beziehungsweise 45 Jahre alt - und reif für eine Generalüberholung. Gönner rechnet dafür mit "20 Millionen Unterkante, also eher 24 Millionen", so dass die Stadt Ulm in den nächsten Jahren 40 Millionen Euro auf dem Kuhberg-Campus investieren wird. "Die Stadt setzt hier ein starkes bildungspolitisches Signal."

