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Städtebau
Städtebaulicher Wettbewerb
© Stadt Ulm
Ein Architekten-Workshop unter der Leitung von Professor Klaus Humpert lieferte im November 1995 zahlreiche Ideen, die in der Öffentlichkeit diskutiert und 1998 in einem Architekten-Wettbewerb weiter entwickelt wurden. Der mit dem 1. Preis bedachte Wettbewerbbeitrag des Ulmer Architektenteams Guther-Lutz-Dr. Schenk wurde von der Fachwelt und der breiten Öffentlichkeit als "großer Wurf" bezeichnet und ist die Grundlage des aktuellen Projektes.
Lösungsvorschläge
Das prämierte Konzept schafft einen lockeren Wechsel von etwa viergeschossigen Bauten und Plätzen. Der Autoverkehr wird südlich der neuen Bauten vorbei geführt. Auf der Nordseite, also entlang der Ladenzeile entsteht ein verkehrsberuhigter Bereich, der von den Bussen des öffentlichen Nahverkehrs durchfahren wird.
Der Entwurf des ersten Preisträgers sah für die Bebauung der Neuen Straße ein Gebäude mit Einzelhandel östlich des Hotels Goldenes Rad vor, das einen räumlichen Abschluss des Münsterplatzes bildete. Daran schlossen zwei Geschäftshäuser an, die einen kleinen Platz umfassten, etwa an Stelle des hier bis Anfang der fünfziger Jahre vorhandenen Hauptwachplatzes. Nördlich des Museums sollte ein weiteres Gebäude mit Läden, Büros und Wohnungen entsstehen sowie einer Ausstellungshalle.

