Kopfnavigation:
Sie sind hier:
Lösungen
Bürgerbeteiligung
Zur Frage der Nutzung der durch den geplanten Rückbau der Neuen Straße freiwerdenden Flächen lud die Stadt Ulm 1995/96 die Ulmer Bürgerschaft zu offenen Gesprächsrunden ins Stadthaus ein. Dabei wurden unterschiedliche Auffassungen zur Zukunft der Neuen Straße deutlich, es bestand aber weitgehend Übereinstimmung, dass die jetzige Verkehrssituation in der Neuen Straße nicht akzeptabel und eine Umgestaltung notwendig ist.
Mit der Fertigstellung der Blautalbrücke und dem Bau des letzten Teilstücks der Nordtangente zwischen dem Gewerbegebiet Jungingen und Böfingen wird der Tangentenring um Ulm geschlossen sein.
Der Durchgangsverkehr kann dann die Ulmer City großräumig umfahren.
Bereits vor Beginn der Baumaßnahme fuhren rund 30 Prozent weniger Autos auf der Neuen Straße als noch 1991. Dies ist einerseits Folge der geänderten Verkehrsführung in der Innenstadt von Neu-Ulm. Andererseits haben in den 90er Jahren große Industriebetriebe entlang der Blaubeurer Straße ihren Standort in andere Gewerbegebiete am Rande der Doppelstadt verlagert, so daß die Neue Straße vor allem während des Berufsverkehrs nicht mehr so stark befahren war wie früher.
Lösungsvorschläge
Die Neue Straße wurde deshalb in der alten Dimension nicht mehr benötigt und konnte bereits für die Baustellenzeit auf zwei Fahrspuren reduziert werden. Nun rollten nur noch 13 000 statt im Jahre 2001 rund 22 000 Fahrzeuge pro Tag auf der Neuen Straße. Zwei Spuren für den öffentlichen Nahverkehr, welche durch den verkehrsberuhigten Bereich führen, werden im Herbst 2006 zusätzlich eingerichtet.
Der Rückbau der Neuen Straße wirkt sich nach den Erfahrungen während der Baumaßnahme auf das innerstädtische Straßennetz relativ wenig aus. Eine Ausnahme bildet die Olgastraße. Doch fahren auch dort nicht mehr Autos als in den 90er Jahren.

