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Freiflächen
© Stadt Ulm
Im Rahmen des Projektes Neue Straße nahm von Anfang an neben dem Bau der Tiefgarage und der Hochbebauung die Neugestaltung der öffentlichen Flächen einen zentralen Stellenwert ein.
Schwerpunkte sind hierbei die Gestaltung des zentralen Platzes nördlich des Rathauses sowie die gestalterische und technische Ausformulierung der Trassen für den öffentlichen Nahverkehr und den motorisierten Individualverkehr.
Schwerpunkte sind hierbei die Gestaltung des zentralen Platzes nördlich des Rathauses sowie die gestalterische und technische Ausformulierung der Trassen für den öffentlichen Nahverkehr und den motorisierten Individualverkehr.
Um die für Aufgabe und Ort angemessene Qualität zu erreichen, wurde zur Auswahl eines geeigneten Planungsbüros ein begrenzt offener Wettbewerb unter Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten ausgelobt. Das Preisgericht tagte am 05.12.2003 unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Arno Lederer aus Stuttgart. Die Arbeit des Ulmer Büros "Mühlich Fink & Partner" wurde dabei einstimmig mit dem ersten Preis bedacht und der Stadt Ulm zur Ausführung empfohlen.
© Stadt Ulm
Der Entwurf schlägt ein einheitliches Belagsmaterial für den gesamten Bereich vor. Die Fahrgassen sollen demnach in einem mit Basaltzuschlag veredelten und gestrahlten Ortbeton ausgeführt werden, die Fußgängerflächen mit einem in Oberfläche und Farbigkeit angeglichenen zementgebundenen Werkstein. Die Abgrenzung der beiden Verkehrstrassen erfolgt durch einen geringen Niveauversatz sowie ein in Längsrichtung verlaufendes Flachstahlband.
Die Fläche wird über ein Ordnungsprinzip im Rhythmus der Rathausarkaden strukturiert, das aus einer feinen Streifung aus Betonbändern besteht und in die sich die Leuchten und Bänke eingliedern.
Die Fläche wird über ein Ordnungsprinzip im Rhythmus der Rathausarkaden strukturiert, das aus einer feinen Streifung aus Betonbändern besteht und in die sich die Leuchten und Bänke eingliedern.
"Die Autoren dieses Entwurfes können mit wenigen Details und in einer schlichten Plansprache ihren einfachen Ansatz überzeugend darlegen. Alles wird in den Dienst einer großen Einheitlichkeit und der Verbindung der zerteilten Innenstadt über den neuen Stadtraum hinweg gestellt.
Die Grundhaltung, schlicht und unaufdringlich trotzdem einen sorgfältig und hochwertig gestalteten Stadtraum zu schaffen, wird durch die gewählten Materialien überzeugend umgesetzt. Die Ruhe und Zurückhaltung des Entwurfes wirkt in diesem Kontext geradezu wohltuend.
Man vertraut ganz auf die räumliche Qualität der Altstadt: Ein Konzept ästhetischer Nachhaltigkeit." (Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll)
Die Grundhaltung, schlicht und unaufdringlich trotzdem einen sorgfältig und hochwertig gestalteten Stadtraum zu schaffen, wird durch die gewählten Materialien überzeugend umgesetzt. Die Ruhe und Zurückhaltung des Entwurfes wirkt in diesem Kontext geradezu wohltuend.
Man vertraut ganz auf die räumliche Qualität der Altstadt: Ein Konzept ästhetischer Nachhaltigkeit." (Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll)
Mit der Baumaßnahme der Freiflächen wurde im März 2005 begonnen. Zunächst wurden die beiden Bereiche am Haus der Begegnung und an der Einfahrt Sattlergasse nach dem Entwurf der Stadtverwaltung neu gestaltet. In Abstimmung mit dem Büro Mühlich, Fink und Partner enstanden dabei sowohl im Osten als auch im Westen kleine platzartige Bereiche mit individueller Aufenthaltsqualität.
Der im Wettbewerb prämierte Gestaltungsentwurf des öffentlichen Raums im zentralen Bereich der Neuen Straße wird in mehreren Bauabschnitten parallel zu den Hochbaumaßnahmen umgesetzt. Die gesamte südliche Trasse zwischen den neuen Gebäuden und der Bestandsbebauung ist bereits mit dem für Fahrwege und Fußwege jeweils einheitlichen Belag versehen. Am 21. Juli 2006 wurde der Hans-und-Sophie-Scholl-Platz u.a. mit einer Ansprache von Elisabeth Hartnagel, der Schwester der Scholl-Geschwister eingeweiht.
Die Flächen des Fußgängerbereichs und der ÖPNV-Trasse auf der Nordseite werden in den Sommer- und Herbstmonaten 2006 gebaut. Zur Eröffnung der Kunsthalle Weishaupt im Frühjahr 2007 wird schließlich das letzte Stück öffentlicher Raum rund um die Kunsthalle fertiggestellt.
Der im Wettbewerb prämierte Gestaltungsentwurf des öffentlichen Raums im zentralen Bereich der Neuen Straße wird in mehreren Bauabschnitten parallel zu den Hochbaumaßnahmen umgesetzt. Die gesamte südliche Trasse zwischen den neuen Gebäuden und der Bestandsbebauung ist bereits mit dem für Fahrwege und Fußwege jeweils einheitlichen Belag versehen. Am 21. Juli 2006 wurde der Hans-und-Sophie-Scholl-Platz u.a. mit einer Ansprache von Elisabeth Hartnagel, der Schwester der Scholl-Geschwister eingeweiht.
Die Flächen des Fußgängerbereichs und der ÖPNV-Trasse auf der Nordseite werden in den Sommer- und Herbstmonaten 2006 gebaut. Zur Eröffnung der Kunsthalle Weishaupt im Frühjahr 2007 wird schließlich das letzte Stück öffentlicher Raum rund um die Kunsthalle fertiggestellt.

