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Allgemeines über die Lokale Agenda Ulm 21
Was ist die Agenda 21?
© Stadt Ulm
In Rio trafen sich 1992 die Staats- und Regierungschefs aus 178 Ländern zu einer Konferenz über "Umwelt und Entwicklung". Dabei unterzeichneten sie die Agenda 21, ein weltweites Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert, eine Auflistung all dessen, was zu tun ist, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen.
Was bedeutet Nachhaltigkeit?
In wenigen Worten bedeutet dies, künftigen Generationen die gleichen Chancen zur wirtschaftlichen Entfaltung zu geben, wie sie die heute lebende besitzt, und zwar weltweit. Dies ist nur möglich, wenn gleichzeitig soziale Gerechtigkeit und ökologische Verträglichkeit gewährleistet sind. Das heißt, die Umsetzung der Agenda 21 muss in dem Spannungsfeld ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfolgen.
Wofür eine Lokale Agenda Ulm 21?
Eine Lokale Agenda 21 beschäftigt sich mit dem, was vor Ort, in der eigenen Stadt getan werden soll, um die Stadt zukunftsfähig zu machen. Sie soll in einer Zusammenarbeit von Politik, Stadtverwaltung, Bürgerinnen und Bürgern und Wirtschaft vor Ort erarbeitet werden. Im Dezember 1998 hat der Gemeinderat beschlossen, auch für Ulm einen solchen Arbeits- und Diskussionsprozess für eine Lokale Agenda Ulm 21 einzuleiten. Die Lokale Agenda Ulm 21 wird in einem offenen Prozess auf der Grundlage bereits vorhandener Initiativen, Leitlinien und Konzepte erarbeitet.
Wofür ein Agenda-Forum Ulm?
Am 5. März 1999 wurde erstmalig das Agenda-Forum Ulm einberufen, das aus Vertreterinnen und Vertretern aller wichtigen gesellschaft-lichen Kräfte besteht. Das Agenda-Forum hat fünf Agenda-Arbeitskreise ins Leben gerufen und mit der Bearbeitung von Themen beauftragt, die für die Lokale Agenda Ulm 21 von Bedeutung sind. In den Agenda-Arbeitskreisen, die sich an unserem Lebens- und Wirkungsbereich orientieren, sollen nun Wege und Ziele für eine Lokale Agenda Ulm 21 vertieft, definiert und ausgearbeitet werden.
Das Agenda-Forum soll Diskussionsmöglichkeit bieten und regelmäßig die Bürgerschaft informieren. Darüber hinaus soll das Agenda-Forum Empfehlungen, Anregungen und Vorschläge für den Gemeinderat machen.
Der Ulmer Agenda-Prozess wird begleitet durch einen öffentlichen Diskurs um die kommunale Sozialpolitik, dessen Ergebnisse ebenfalls in das Agenda-Forum einfließen.
Wie kann ich mich beteiligen?
Wenn Sie sich gerne an der Lokalen Agenda Ulm 21 oder einem konkreten Projekt beteiligen möchten oder einfach nur neugierig geworden sind, nehmen Sie Kontakt auf.
Die Agenda-Arbeitskreise und ihre Untergruppen sind für alle Interessierten offen; Schwerpunkte sind im folgenden aufgeführt.
Die Agenda-Arbeitskreise und ihre Untergruppen sind für alle Interessierten offen; Schwerpunkte sind im folgenden aufgeführt.
Das Agenda-Büro vermittelt Kontakte und Ansprechpartner, verfügt über umfangreiches Informationsmaterial und nimmt Ideen und Anregungen auf.

