Kopfnavigation:
Aktuelles
Novum im Ulmer Radverkehr: Querungs-Ampel wird mittels Induktionsschleife gesteuert
Die Ampelanlage in der Kreuzung Laupheimer Straße / Fahrradweg in Richtung Donautal wird seit vergangenem Montag (26. November 2012) mittels einer Induktionsschleife auf dem Fahrradweg gesteuert: Der aus Richtung Wiblingen bzw. Gögglingen kommende Radfahrer wird ca. 40 Meter vor der Ampel elektronisch "erfasst" und löst damit die Anforderung des "Grünsignals" an der Ampel für die Überquerung der Laupheimer Straße aus.
Abgestimmt auf die übliche Radlergeschwindigkeit zeigt die Ampel dann, wenn der Radler die Ampel erreicht, den Autos „rot“ und signalisiert ihm „grün“ für seine Weiterfahrt ins Donautal.
An der Umsetzung dieser Maßnahme haben die Firma Kugler, das Sachgebiet Verkehrstechnik der Stadt Ulm und der städtische Baubetriebshof wesentlich mitgewirkt.
Ein Video von Funktionsweise und Inbetriebnahme der Anlage kann man unter anschauen.
Abgestimmt auf die übliche Radlergeschwindigkeit zeigt die Ampel dann, wenn der Radler die Ampel erreicht, den Autos „rot“ und signalisiert ihm „grün“ für seine Weiterfahrt ins Donautal.
An der Umsetzung dieser Maßnahme haben die Firma Kugler, das Sachgebiet Verkehrstechnik der Stadt Ulm und der städtische Baubetriebshof wesentlich mitgewirkt.
Ein Video von Funktionsweise und Inbetriebnahme der Anlage kann man unter anschauen.
Radcheck beim Aktionstag "Ohne Auto-mobil"
Mitte September fand vor dem Ulmer Hauptbahnhof der erste Fahrradcheck mit kostenloser Reparatur statt.
Das Angebot wurde sehr gut angenommen: Die Reparateure waren während der sechsstündigen Aktion ständig damit beschäftigt, Reifen zu flicken, Felgen auszurichten, Lichtkabel wieder zu befestigen oder Bremsen nachzustellen.
Die studentische Vertretung der Universität Ulm und der ADFC hatten für den Aktionstag das Werkzeug sowie Freiwillige mit dem notwendigen Know-how gestellt, die Stadt spendierte das Material, das zur Reparatur gebraucht wurde.
Fahrrad-Halterinnen und -Halter haben sich über die Aktion gefreut und eine Wiederholung für den Start in die Radsaison 2013 begrüßt.
Das Angebot wurde sehr gut angenommen: Die Reparateure waren während der sechsstündigen Aktion ständig damit beschäftigt, Reifen zu flicken, Felgen auszurichten, Lichtkabel wieder zu befestigen oder Bremsen nachzustellen.
Die studentische Vertretung der Universität Ulm und der ADFC hatten für den Aktionstag das Werkzeug sowie Freiwillige mit dem notwendigen Know-how gestellt, die Stadt spendierte das Material, das zur Reparatur gebraucht wurde.
Fahrrad-Halterinnen und -Halter haben sich über die Aktion gefreut und eine Wiederholung für den Start in die Radsaison 2013 begrüßt.
Minister Winfried Hermann testet Ulmer Fahrrad-Konzept
Eine Fahradstadt sei Ulm noch nicht, räumte Bürgermeister Alexander Wetzig ein. Aber man sei auf einem guten Weg. Von den Ulmer Bemühungen hat sich am 9. August auch der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor Ort ein Bild gemacht. Und da Papier ja geduldig ist, machte Hermann gleich die Probe aufs Exempel und stieg selbst aufs Rad.
Am Ende stand der positive Ausblick: "Ich freue mich, dass Ulm das gleiche Ziel hat wie das Land Baden-Württemberg", sagte Verkehrsminister Winfried Hermann am Donnerstag im Rathaus zum Ulmer Vorhaben, den Radverkehr verdoppeln zu wollen. Die Stadt hat dazu das Bündnis "Fahr-Rad" ins Leben gerufen, das Land verfolgt einähnliches Ziel mit der Aktion "Radkultur".
Wie der Ulmer Weg aussehen soll, wurde dem Stuttgarter zuvor auf einer Radtour gezeigt. Angeführt von Tom Philipp Schiller, dem Radverkehrsbeauftragten der Stadt, ging es von der Blau an die Donau und vom Söflinger Klosterhof übers Congress Centrum zum Rathaus. Hermann wurde dafür mit einem Dienstfahrrad aus dem städtischen Fuhrpark ausgestattet.
An mehreren Stationen hielt der Minister und inspizierte die Streckenführung, aber auch die Ampelanlagen für Radler oder die Abstellanlage am Bahnhofsteg. Unter dem Strich war Hermann sehr beeindruckt. "Ich bin angenehm überrascht, wie weit man in Ulm schon ist." Nur wüssten das die Ulmerinnen und Ulmer ja vielleicht selbst noch nicht. Weswegen der Minister angeregte, solche Erkundungstouren auch der Bürgerschaft anzubieten.
Stadt Ulm weiter aktiv beim Thema Förderung des Radverkehrs
An drei Ampelmasten am Willy-Brandt-Platz gibt es seit kurzen Ampelringe, angebracht durch das Sachgebiet Verkehrstechnik der Abteilung Verkehrsplanung. "Da die Verkehrsplanung am Willy-Brand-Platz beheimatet ist, können wir immer direkt schauen, wie unsere Griffe angenommen werden", so Tom Philipp Schiller, der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Ulm. An den Metallringen können sich Radfahrer festhalten, die an einer roten Ampel warten , sie müssen nicht absteigen. "Wir haben schon positive Rückmeldung über die Halteringe bekommen", so Schiller weiter. Sandra Clauß, die Zweite vom Team FahrRad in Ulm, fügt hinzu, dass sie Anfragen zu weiteren möglichen Standorten für Halteringe erhalten hat. "Wir appellieren an die Radfahrer und alle Verkehrsteilnehmer zu gegenseitiger Rücksichtnahme", sagt Schiller auf den Hinweis, dass das Blinden-Leitsystem direkt zum Ampelmast führt und Blinde möglicherweise durch wartende Radfahrer irritiert würden.
Das Land Baden-Württemberg sucht weitere gute "RadIdeen" wie diese und prämiert die besten Fahrrad-Erfinder mit Preisen im Wert bis zu 25.000 Euro. Die Ulmer Bürger und Bürgerinnen werden ermutigt, ihre Ideen auch dort einzubringen.
Mehr Infos finden Sie auf den Seiten des Ministeriums unter:
Das Land Baden-Württemberg sucht weitere gute "RadIdeen" wie diese und prämiert die besten Fahrrad-Erfinder mit Preisen im Wert bis zu 25.000 Euro. Die Ulmer Bürger und Bürgerinnen werden ermutigt, ihre Ideen auch dort einzubringen.
Mehr Infos finden Sie auf den Seiten des Ministeriums unter:
Ulm Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg
"Wir sind begeistert, dass die Stadt Ulm das 30. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg ist", sagt Tom Philipp Schiller, Fahrradbeauftragter der Stadt Ulm. Der Radverkehr gewinnt in Ulm zusehends an Bedeutung und das führte dazu, dass auch Ulm in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen wurde. Denn: Eine Kommune kann dort nicht einfach Mitglied werden. Für eine Mitgliedschaft muss die Stadt unter anderem Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Radverkehrs definieren sowie eindeutige Ansprechpartner -in Ulm ist es das Team "FahrRad"- benennen. "Die Aktionsbündnis-Beteiligten wurden am Freitag darüber informiert und die ersten Reaktionen waren durchweg positiv", Sandra Clauß vom Team "FahrRad". Das Aktionsbündnis möchte von den anderen Mitgliedstädten lernen. "Es kommen schwierige Fragen zu Themen aus den Handlungsempfehlungen auf die Arbeitsgruppen des Aktionsbündnisses zu, da ist es gut, Partner zu haben, die in der einen oder anderen Sache schon wissen, wo der Hase lang läuft", sagt Schiller.
Ulmer Münster Tag
Am 2. Juni 2012 präsentierte sich das Aktionsbündnis "FahrRad in Ulm" mit großem Erfolg auf dem Ulmer Münster-Tag, der ganz im Zeichen der Rekorde stand.
Frisch ausgestattet mit Werbe-Flyern, gesponsert von der Agentur Halma, suchte -und fand!- das Aktionsbündnis den "langsamsten Radfahrer Ulms".
Frisch ausgestattet mit Werbe-Flyern, gesponsert von der Agentur Halma, suchte -und fand!- das Aktionsbündnis den "langsamsten Radfahrer Ulms".

