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AG Elektromagnetische Strahlung
Macht elektromagnetische Strahlung krank?
Für die einen ist es Panikmache, für die anderen bewußte Verharmlosung. Die Auswirkungen elektrischer und magnetischer Wechselfelder (kurz EMF) werden heiß diskutiert.
Neueste Erkenntnisse weisen auf umfangreiche biologische Wirkungen hin.
Die Frage ist, welche Frequenz, Feldstärke und Belastungszeit schädliche Effekte auf das Leben von Mensch und Tier haben.
Neueste Erkenntnisse weisen auf umfangreiche biologische Wirkungen hin.
Die Frage ist, welche Frequenz, Feldstärke und Belastungszeit schädliche Effekte auf das Leben von Mensch und Tier haben.
Elektrosmog?...
... ist ein Sammelbegriff für künstlich erzeugte elektrische und magnetische Felder. Er tritt dort auf, wo elektrischer Strom fließt oder elektrische Spannung besteht.
Man unterscheidet Gleich- und Wechselfelder. Zum Beispiel ist das Erdmagnetfeld ein Gleichfeld, das sich in der Polarität nicht ändert. Das Hausstromnetz dagegen ist ein Wechselfeld, hier verändert sich die Polarität 50 mal pro Sekunde
(Frequenz = 50 Hertz entspr. 50 Schwingungen pro Sek).
(Frequenz = 50 Hertz entspr. 50 Schwingungen pro Sek).
Frequenzen bis 100.000 Hertz (Hz), 100 Kilohertz werden als Niederfrequent (NF) bezeichnet. Felder mit Frequenzen darüber, als Hochfrequent (HF) . Megahertz (MHz) Millionen Hertz und Gigahertz (GHz) Milliarden Hertz.
"Die aufgeregte Diskussion über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem , was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen sein."
Das sagte der ehemalige Postminister Wolfgang Boetsch schon 1994.
Das sagte der ehemalige Postminister Wolfgang Boetsch schon 1994.
Hunderte von internationalen Studien haben sich mit dem Zusammenhang Belastung durch elektromagnetischer Felder und oft chronischen Erkrankungen befasst.
Besonders die gepulste Hochfrequenz (D Netz 900 MHz, E Netz 1,8 GHz, UMTS 2,1 GHz) des Mobilfunks, mit seinen in der UMTS Ausbaustufe ca. 100.000 Sendeanlagen, erregt Aufmerksamkeit.
Die Studien...
durch Elektrosmog als mögliche Mitverursacher für...
...Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen,
erhöhte Nervösität, Dauerkopfschmerzen, Atemnot, Arrythmien, Gelenkschmerzen, Lernstörungen bei Kindern, Erschöpfungszustände, Ohrensausen, allergische Reaktionen, verändertes Blutbild, Immunschwäche, beschleunigtes Krebswachstum...
Besonders Kinder und Ältere werden als gefährdet betrachtet!
erhöhte Nervösität, Dauerkopfschmerzen, Atemnot, Arrythmien, Gelenkschmerzen, Lernstörungen bei Kindern, Erschöpfungszustände, Ohrensausen, allergische Reaktionen, verändertes Blutbild, Immunschwäche, beschleunigtes Krebswachstum...
Besonders Kinder und Ältere werden als gefährdet betrachtet!
Die Grenzwerte... (26.Bimsch V);
...in Deutschland sind die höchsten in Europa
D Netz : 4.500.000 µW/m²
E Netz : 9.000.000 µW/m²
E Netz : 9.000.000 µW/m²
(µW/m² ist die Leistungsflußdichte in millionstel Watt pro m².)
Die Grenzwerte gelten für ortsfeste Anlagen z.B. die Mobilfunkbasisstationen (also nicht für Handys) und werden nirgends erreicht. Sie beziehen sich rein auf die Erwärmung von Körpergewebe, und sind für den Schutz zellularer Lebensvorgänge nicht geeignet.
Deshalb wiegen diese Grenzwerte in einer falschen Sicherheit in Bezug auf den Schutz der biologischen Vorgänge bei Mensch und Tier.
Andere Länder haben bereits reagiert, z. B.
Russland: D+E Netz: 100.000 µW/m²
Land Salzburg: D+E Netz : 1.000 µW/m²
Land Salzburg: D+E Netz : 1.000 µW/m²
Vorsorgegrenzwerte...
...wie sie der BUND und der Verband der Baubiologen fordern liegen noch deutlich darunter:
Baubiologen: 0,1 bis 5 µW/m²
BUND: D Netz- 450 µW/m²; E Netz- 900 µW/m²
BUND: D Netz- 450 µW/m²; E Netz- 900 µW/m²
Handys funktionieren noch mit Strahlungsstärken von 0,01 µW/m². Eine drastische Reduzierung der Sendeleistungen wäre also im Sinne einer Gesundheitsvorsorge möglich!
Messwerte in der Realität...
...in der Regel* bis ca. 3.000 µW/m²
...Extrem* 10 000 bis 150.000 µW/m²
*Umfeld von Senderanlagen, Radius bis ca. 300 m
...Extrem* 10 000 bis 150.000 µW/m²
*Umfeld von Senderanlagen, Radius bis ca. 300 m
Bei DECT Schnurlostelefonen...
...in 30 cm 17.000.000 µW/m²
...in 1 m 1.500.000 µW/m²
...in 10 m 400 µW/m²
...in 30 cm 17.000.000 µW/m²
...in 1 m 1.500.000 µW/m²
...in 10 m 400 µW/m²
Persönliche Schutzmaßnahmen...
- Halten Sie Abstand zu kritischen Feldquellen.
- Telefonieren Sie im Auto nur mit Außenantenne
- DECT Schnurlostelefone senden immer, auch wenn nicht telefoniert wird! (hohe Leistungsflußdichte!!!)
- Vermeiden Sie deshalb Schnurlostelefone nach dem DECT Standard!
- Bevorzugen Sie stattdessen die Telefone nach C1+ Standard. (schalten ab, fragen!)
- Vermeiden Sie in Ihrem Ruhebereich alle Arten von Feldquellen. Besonders DECT Telefone!!!
- Vermeiden Sie Metalle in Matratzen, Bett und Schlafumfeld.
- Weisen Sie Ihre Kinder an, wenn überhaupt, nur kurz mit dem Handy zu telefonieren.
- Vermeiden Sie direkten Sichtkontakt zu Mobilfunksendemasten von Ihrer Schlafstatt aus.
Abschirmmöglichkeiten...
...gibt es durch geeignet Maßnahmen die allerdings von Fachkräften beratend und messtechnisch begleitet werden sollen. (vorher/nachher- Messung)
Dämpfungswerte für übliche Baustoffe:
| Fertighauswand (23cm konvent.) | 0 % |
| Normales Fensterglas | 0 % |
| Hochlochziegel 24 cm verputzt | 0,9 % |
| Stahlbeton 16 cm | 0,93 % |
| Leichtbeton 11,5 cm | 0,87 % |
Abschirmende Materialien:
| Climaplus V Wärmedämmglas | 99,80 % |
| Fliegengitter | 99,98 % |
| Abschrimgewebe Swiss Shild 18 | 99,95 % |
| Abschirmtapete Chagall | 99,99 % |
Beispiel: Sanierung in Mollhagen
845 µW/m² im Kinderzimmer 1.OG. Entfernung 500 m zum Sender. Reduzierung durch Abschirmstoff vor dem Fenster. Dadurch Reduzierung auf 5,9 µW/m² um 99,3 %.
845 µW/m² im Kinderzimmer 1.OG. Entfernung 500 m zum Sender. Reduzierung durch Abschirmstoff vor dem Fenster. Dadurch Reduzierung auf 5,9 µW/m² um 99,3 %.
Die Politik...
...hält leider an den bestehenden, sehr hohen Grenzwerten fest. Inzwischen hat sich der Erkenntnisstand soweit geändert, dass eine Vorsorgehaltung zwingend notwendig ist.
Artikel 2 Abs.2 Grundgesetz: Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit.
Da sich die Gefahrenhinweise immer mehr verdichten und jeder dem Risiko unfreiwillig ausgesetzt ist müssen die Verantwortlichen in Politik und Industrie im Sinne der gesundheitlichen Vorsorge handeln. (Haftung und Beweislastumkehr)
Dies umso dringender, wie die leidvollen Erfahrungen mit Asbest, Lindan, Formaldehyd, FCKW, PCB und Amalgam zeigen.
Dies umso dringender, wie die leidvollen Erfahrungen mit Asbest, Lindan, Formaldehyd, FCKW, PCB und Amalgam zeigen.
Die Kommune...
...muss ihre Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung wahrnehmen. Ihre Bewertungen, Entscheidungen und Handlungen müssen am Prinzip der Vorsorge ausgerichtet sein. Dies betrifft insbesondere Kinder und ältere Menschen sowie sensible Bereiche.

