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Moderate Mietpreissteigerungen in Ulm
In Ulm kann man weiterhin günstig wohnen. Das ist die Kernaussage des neuen Mietspiegels der Stadt Ulm, der am 1. Januar 2012 in Kraft tritt und dann seinen Vorgänger aus dem Jahr 2008 ablösen wird. Eine von der Verwaltung unterstützte Arbeitsgruppe fragte bei Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter die Mieten ab und ermittelte einen durchschnittlichen Anstieg der Mieten um fünf Prozent.
Die Kernaussagen des neuen Mietspiegels: In Wohnungen, die vor 2004 gebaut wurden, ist die ortsübliche Vergleichsmiete um durchschnittlich 4,92 Prozent gestiegen. Das entspricht dem Verbraucherpreisindex für Baden-Württemberg im Vergleichszeitraum. Bei Neubauten ab 2004 liegt der Anstieg mit 5,5 Prozent etwas höher.
Neu ist in der Auflage 2012 die sogenannte Klimakomponente. Bei Neubauten ab dem Jahr 2004, die den Kfw-Energieeffizienzstandard 55 erfüllen darf ein Aufschlag von 5 Prozent verlangt werden. Das rechne sich jedoch durch den deutlich geringeren Energieverbrauch, so Stadtplaner Volker Jescheck.
Ein Grund für die nur moderaten Steigerung der Mieten sind die im Landesvergleich immer noch sehr günstigen Grundstückspreise der Stadt.

