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Wo alles begann - HfG-Archiv ist zurück auf dem Kuhberg
Wiedereröffnung HfG-Archiv
Am vergangenen Sonntag war es soweit: Das HfG-Archiv feierte nach dem Umzug in die ehemaligen Räume der Hochschule für Gestaltung seine Wiedereröffnung und präsentiert zum Auftakt die Ausstellung "Wir, die erste Generation. Sisi von Schweinitz fotografiert die HfG-Ulm".
Die Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) war in der Zeit ihres Bestehens von 1953 bis 1968 eine der weltweit wichtigsten Schulen für Design. Der Umzug des HfG-Archivs an den historischen Ort, in die Räume der früheren HfG auf dem Ulmer Hochsträß, ist für alle Beteiligten ein Glücksfall: Nun können die am Hochsträß entwickelten Studien, Modelle und Projekte im Kontext des Hochschulgebäudes ausgestellt werden, welches für sich schon ein wichtiges Exponat zur Geschichte der HfG darstellt. Die umfangreichen Archiv- und Bibliotheksbestände werden in den neuen Räumlichkeiten unter besten konservatorischen Bedingungen aufbewahrt. Zahlreiche Arbeitsplätze stehen für Designforscher und interessierte Laien zur Verfügung.
Die Stadt Ulm gründete 1987 das Archiv der ehemaligen Hochschule für Gestaltung. Die Initiative dazu ging vom "club off ulm" aus, einer Vereinigung ehemaliger Studierender und Dozenten der berühmten Designschule. 1989 konnten die Bestände in der Pionierkaserne in der Basteistraße erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden; 1993 ist das Archiv dem Ulmer Museum angegliedert worden.
Das HfG-Archiv bietet Wissenschaftlern, Studierenden und interessierten Laien die Möglichkeit, sich mit der Geschichte der Ulmer Hochschule für Gestaltung auseinander zu setzen. Neben der Einsicht in die vielfältigen Archivmaterialien kann die historische Bibliothek der ehemaligen Hochschule sowie eine Sammlung aktueller Bücher und Zeitschriften zur Designgeschichte genutzt werden.
Gegenwärtig zählen etwa 6.500 Grafiken, 350 Modelle, 30.000 Schriftdokumente, 11.000 Fotografien und nicht zuletzt die Bibliothek der ehemaligen Hochschule mit rund 6.000 Bänden zum Bestand. Einen zweiten Sammlungsschwerpunkt bilden umfangreiche Werknachlässe der ehemaligen Dozenten Otl Aicher, Tomás Gonda und Walter Zeischegg. Bei der Erarbeitung von Ausstellungen aus dem reichen Materialfundus des HfG-Archivs und im Kontakt zu ehemaligen Hochschulangehörigen erschließt sich kontinuierlich neues Material, mit dem die Sammlung stetig erweitert wird.
Am Eröffnungssonntag begrüßen Ivo Gönner, Oberbürgermeister der Stadt Ulm; Sabine Mayer-Dölle, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Soziales, sowie Monika Maus, die Vorsitzende des "club off ulm" die Gäste. Dr. Dagmar Rinker, die Leiterin des HfG-Archivs, gibt einen Einblick in die Ausstellung.
Besucherinnen und Besucher haben im Anschluss die Möglichkeit, die Archivräume und die Ausstellung zu besichtigen. Für Fragen steht das HfG-Team zur Verfügung.
Ort: HfG-Archiv im Zentrum für Gestaltung, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm
Bus: Linie 4 (bis Haltestelle Hochsträß)
Bus: Linie 4 (bis Haltestelle Hochsträß)
Weil direkt am Archiv keine Parkplätze zur Verfügung stehen, ist am Eröffnungstag ein Shuttleservice vom Parkplatz "Kuhberg Schulzentrum" eingerichtet. Von dort aus verkehrt von 10 bis 13.45 Uhr ein kostenloser Shuttlebus.
Ausstellungsdauer: 20. November 2011 bis 18. März 2012
Öffnungszeiten Ausstellung
Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, Do 11 bis 20 Uhr
Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, Do 11 bis 20 Uhr
Montag geschlossen
Eintritt: € 3,50 / 2,50 ermäßigt
Öffnungszeiten Archiv
Mittwoch 9 bis 17 Uhr, Telefonische Voranmeldung erbeten
Mittwoch 9 bis 17 Uhr, Telefonische Voranmeldung erbeten

