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Vorträge
Eröffnungsvortrag zur Ausstellung "Der Weg in die Moderne" am 21. März 2010 im Stadthaus Ulm. Wanderausstellung 200 Jahre Ulm, Leutkirch, Ravensburg und Friedrichshafen in Württemberg"
1810 wurde die heute noch gültige württembergisch-bayerische Grenze festgelegt. Viele Städte und Gebiete Oberschwabens und der Schwäbischen Alb, die zuvor bayerisch geworden waren, kamen nun zu Württemberg, darunter Ulm, Ravensburg, das spätere Friedrichshafen, Leutkirch und Wangen.
Die staatliche Neuordnung von 1810 löste einen tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel aus. Das 19. Jahrhundert führte zur Geburt unserer heutigen Lebenswelt, und in wenigen Jahrzehnten veränderte sich die Gesellschaft grundlegend, lösten sich ständisch-korporative Bindungen auf. Die Städte erhielten eine moderne Infrastruktur und Verkehrsverbindungen, wuchsen und änderten ihr Erscheinungsbild. Bahnhöfe und Kraftwerke entstanden, Stadtmauern und Zollstationen verschwanden. Die Industrialisierung revolutionierte Wirtschaft und Gewerbe. Bahnbrechende Innovationen wie Düngemittel, Automobile, Schnellpresse, Fotografie, Elektrizität und Gas schufen die Grundlagen des heutigen Lebens.
Die staatliche Neuordnung von 1810 löste einen tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel aus. Das 19. Jahrhundert führte zur Geburt unserer heutigen Lebenswelt, und in wenigen Jahrzehnten veränderte sich die Gesellschaft grundlegend, lösten sich ständisch-korporative Bindungen auf. Die Städte erhielten eine moderne Infrastruktur und Verkehrsverbindungen, wuchsen und änderten ihr Erscheinungsbild. Bahnhöfe und Kraftwerke entstanden, Stadtmauern und Zollstationen verschwanden. Die Industrialisierung revolutionierte Wirtschaft und Gewerbe. Bahnbrechende Innovationen wie Düngemittel, Automobile, Schnellpresse, Fotografie, Elektrizität und Gas schufen die Grundlagen des heutigen Lebens.
Ratsdemokratie in Ulm:
750 Jahre Ulmer Rat 1255 – 60 Jahre erste freie Wahl zum Gemeinderat 1946
© Stadt Ulm
Festvortrag von Archivdirektor Dr. Michael Wettengel am 6. Juli 2006 vor dem Gemeinderat aus Anlass des 60-jährigen Jubiläums der ersten konstituierenden Gemeinderatssitzung nach dem Krieg Mit einer Festsitzung beging der Ulmer Gemeinderat am 6. Juli 2006 das 60-jährige Jubiläum der ersten Zusammenkunft des Stadtgremiums nach der NS-Zeit. Exakt sechzig Jahre früher eröffnete der damalige Oberbürgermeister Robert Scholl nach der ersten demokratischen Gemeinderatswahl nach dem Krieg die konstituierende Sitzung. Die Ratsdemokratie in Ulm ist allerdings wesentlich älter, geht zurück ins Jahr 1255, als im Vogtvertrag erstmals ein Rat urkundlich genannt wurde. Archivdirektor Dr. Michael Wettengel gab in seinem Festvortrag vor dem Gemeinderat einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Ulmer Rats.
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Fachbereich Kultur
Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv

