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Aktion 'Paten fürs Archiv'
Patenschaften für restaurierungsbedürftige Archivalien gesucht
Viele Ulmer Archivalien sind in Gefahr: Der Zahn der Zeit nagt an ihnen. Schwankungen der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur, Lichteinfall und der Säuregehalt des Papiers fügen unzähligen Schätzen des Ulmer Archivs Schäden zu. Sie altern, zerfallen oder werden brüchig. Wenn nicht gehandelt wird, werden sie unwiederbringlich zerstört. Das Stadtarchiv allein kann nicht alle dringend nötigen Restaurierungen vornehmen. Sie können dazu beitragen, wertvolle Ulmer Archivalien zu retten, indem Sie eine Patenschaft für eine Archivalie übernehmen, die Dank Ihrer Hilfe fachkundig restauriert werden kann. Die Aktion „Paten fürs Archiv“ steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Ivo Gönner.
Eine Liste der restaurierungsbedürftigen Archivalien (Auswahl) finden Sie in folgendem Dokument.
Spenden sind in jeder Höhe willkommen, d.h. es können auch Spenden weit unter den jeweils angegebenen Kosten für die Restaurierung getätigt werden.
Sie überweisen uns entweder einen von Ihnen bestimmten Betrag und wir suchen etwas für Sie aus oder Sie teilen uns anhand untenstehender Liste die Archivalie mit, für die Sie die Patenschaft übernehmen wollen und überweisen dann den von Ihnen gewählten Betrag mit dem Zusatz "Spende Archivpatenschaft" auf das Konto der Stadt Ulm (Sparkasse Ulm, BLZ 630 500 00, Konto-Nr.: 100 072).
Alle Spender werden mit einem kurzen Dank namentlich in der Archivalie verewigt, für die die Patenschaft übernommen wurde.
Spenden sind in jeder Höhe willkommen, d.h. es können auch Spenden weit unter den jeweils angegebenen Kosten für die Restaurierung getätigt werden.
Sie überweisen uns entweder einen von Ihnen bestimmten Betrag und wir suchen etwas für Sie aus oder Sie teilen uns anhand untenstehender Liste die Archivalie mit, für die Sie die Patenschaft übernehmen wollen und überweisen dann den von Ihnen gewählten Betrag mit dem Zusatz "Spende Archivpatenschaft" auf das Konto der Stadt Ulm (Sparkasse Ulm, BLZ 630 500 00, Konto-Nr.: 100 072).
Alle Spender werden mit einem kurzen Dank namentlich in der Archivalie verewigt, für die die Patenschaft übernommen wurde.
Beispiele restaurierungsbedürftiger Archivalien aus reichsstädtischer Zeit (bis 1802) und bayerischer Übergangszeit (1802-1810)
| Archivaliengattung | Restaurierungskosten pro Archivalie |
| Ratsprotokolle | 250 bis 350 EUR |
| Verwaltungsratsprotokolle (Ratsprotokolle in Bayerische Zeit 1802-1810) | 200 EUR |
| Pfandbücher | 300 EUR |
| Stammbücher | 650 bis 1000 EUR |
© Stadtarchiv Ulm
Salbuch des Hospitals von 1522 © Stadtarchiv Ulm
Rechnungsbuch der allgemeinen Krafft’schen Stiftung, 1651-1659 Beispiele restaurierungsbedürftiger Archivalien aus dem 19. Jahrhundert
| Archivaliengattung | Restaurierungskosten pro Archivalie |
| Einwohner- und Bürgerverzeichnisse | 300 bis 1.000 EUR |
| Gebäudebrandversicherungskataster (mit detaillierten baulichen Beschreibungen sämtlicher Gebäude in der Stadt | 300 EUR |
| Rats- und Stiftungsratsprotokolle | 250 EUR |
© Stadtarchiv Ulm
Stiftungsratsprotokoll © Stadtarchiv Ulm
Einwohnerverzeichnis Beispiele für sonstiges gefährdetes Archivgut: Karten, Pläne, Zeitungen, Tondokumente
© Stadtarchiv Ulm
Ulmer Tagblatt von 1881 | Archivaliengattung | Restaurierungskosten pro Archivalie bzw. Stück |
| Gotische Münsterrisse | 500 bis 1.000 EUR |
| Handgezeichnete Karten des 17. Jahrhunderts von Wolfgang Bachmeyer | 4.000 bis 5.000 EUR |
| Massenentsäuerung von Zeitungen zur Vorbeugung des weiteren Papierzerfalls | ca. 200 EUR (gewichtsabhängig) |
| Digitalisierung von Tonbändern | 30 bis 40 EUR |
Ihr/e Ansprechpartner/in
Kultur
Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv
Matthias Grotz
Telefon: 0731 161-4214

