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'Brennt wie Zunder – Der Zunderschwamm von der Steinzeit bis in die Neuzeit'
Die archäologisch-historische Ausstellung im Studio Archäologie beleuchtet die vielfältige Nutzung des Zunderschwamms von der Steinzeit bis in historische Epochen. Der aus dem „Echten Zunderschwamm“ (Fomes fomentarius), einem Baumpilz hergestellte Zunder war nicht nur essentieller Bestandteil historischer wie prähistorischer Feuerzeuge, wie z.B. „Ötzi“ eines mit sich führte. Aus Zunder ließen sich auch Kleidungsstücke herstellen und im medizinischen Bereich schätzte man seine blutstillende Wirkung.
Im 19. Jahrhundert war Ulm ein Zentrum der Zunderproduktion in Süddeutschland. Auf dem Donauweg aus Rumänien und Ungarn zentnerweise nach Ulm verfrachtet, wurde der Pilz in mehreren Fabriken verarbeitet und als „german tinder“ bis nach England exportiert. Erst das Aufkommen des Schwefelstreichholzes bedeutete das Aus für diesen einst bedeutenden Handelszweig.
Eröffnung mit Rahmenprogramm am Internationalen Museumstag
Sonntag, 20. Mai 2012, 14.30 bis 17 Uhr. Danach von 15–17 Uhr Vorführungen zur Technik des Feuermachens von der Steinzeit bis zu Urgroßmutters Zeiten mit Angela Holdermann M.A.
Sonntag, 20. Mai 2012, 14.30 bis 17 Uhr. Danach von 15–17 Uhr Vorführungen zur Technik des Feuermachens von der Steinzeit bis zu Urgroßmutters Zeiten mit Angela Holdermann M.A.

